Kolumne

Vilsbiburg – Ein charmantes Städtchen im tiefsten Niederbayern

Von: Marlene Soff

Malerisch an der Vils gelegen findet sich ein kleines Städtchen mit dem naheliegenden Namen Vilsbiburg. Dieses gehört zum eher bekannten Landkreis Landshut und zählt rund 12.000 Einwohner, welche sich in zahlreichen Stadtteilen ihr Heim eingerichtet haben. Zu den bekanntesten in diesem Bereich zählen die Vilsbiburger Stadtteile Frauensattling, Seyboldsdorf und Wolferding. Selbstverständlich besitzt Vilsbiburg auch eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten, wobei die ländliche Gegend rund um die Stadt unbestritten dazugehört. Zudem bemüht sich die Stadt jedes Jahr einige sehr interessante Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, was stets zahlreiche Besucher aus den umliegenden Städten anzieht. Doch auch die Stadt Vilsbiburg selbst weiß mit ihrem niederbayerischen Charme zu bezaubern und ist schon an sich eine Sehenswürdigkeit!

Den Marktplatz von Vilsbiburg erobern

Der Mittelpunkt von Vilsbiburg: der Marktplatz – Foto: Konrad Lackerbeck

Wer sich in die kleine aber feine Stadt Vilsbiburg verirrt, sieht sich einem typisch bayerisch entspannten Tag gegenüber. Schließlich gilt auch hier der Grundsatz: „Bloß ned hudln!“, was man sich auf jeden Fall zu Herzen nehmen sollte und Zeit mitbringen sollte. Besonders sehenswert in Vilsbiburg ist der Innenstadtbereich, wo sich auch die recht lange Marktstraße befindet. Diese hat ihren Namen ganz zu Recht, da dort jährlich der Dionysimarkt sowie einige Herbst-, Oster- und Nikolausmärkte stattfinden. Gerade der Dionysimarkt ist dabei sehr interessant, da dieser auf eine mehr als 500-jährige Geschichte zurückblicken kann. Außerdem kommen dort gerade Pferdefreunde auf ihre Kosten, da es bei dieser Gelegenheit auch eine weitreichende Veranstaltung mit vielen edlen Rössern gibt.

Der Obere Torturm mit Spitalkirche – Foto: Konrad Lackerbeck

Nichtsdestotrotz ist auch die Marktstraße ohne Markt sehr interessant. Dort finden sich nämlich zahlreiche sehr gut erhaltene Bürgerhäuser aus vergangenen Jahrhunderten, was einen sehr guten Eindruck der einstigen niederbayerischen Lebensart wiederspiegelt. Ebenso sehenswert ist auch die Stadtpfarrkirche mit dem klangvollen Namen Mariä Himmelfahrt, die im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Sehr imposant ins Auge sticht der 75 Meter hohe Kirchturm, welcher in einem typischen Zwiebelturm endet.

Nicht für jeden Niederbayern ist Sport Mord

Neben den stadteigenen Sehenswürdigkeiten und den kulturellen Veranstaltungen gilt Vilsbiburg auch als sehr sportliche Stadt. So sind ist das Volleyball-Team „Rote Raben“ sehr erfolgreich und über die Grenzen der kleinen Stadt hinaus bekannt. Zudem erfreut sich die Gegend auch in Sachen E-Sport sehr großer Beliebtheit, was zwar nicht unbedingt der körperlichen Fitness dienlich ist, dafür aber der geistigen!


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