Kolumne

Sicherheit auf dem Oktoberfest | Was wurde in den letzten Jahren verändert?

Sicherheit auf dem Oktoberfest Sicherheit auf dem Oktoberfest
Sicherheit auf dem Oktoberfest

Sicherheit auf dem Oktoberfest

Seit Jahren ist das Oktoberfest vor allem dafür bekannt, ein schönes Fest und aber auch eine wilde Party zu sein. Die Schattenseiten kamen dabei immer wieder in den Medien zum Vorschein.

Die Sicherheit rund um das Oktoberfest war bislang nicht immer gegeben. Auch wenn auf der Wiesn jedes Jahr notdürftig eine Wache der Polizei aufgestellt wurde, konnten einige Straftaten nicht verhindert werden.

Gerade die Vielzahl an Nationalitäten macht es zudem schwer, die Straftaten zu verhindern.

Das macht vor allem den Polizisten die Arbeit schwieriger. Jedoch muss eine gewisse Sicherheit geboten werden, damit auch die Tausende von Besuchern wirklich Spaß am Feiern haben können. Um diese Sicherheit zu gewähren, haben sich verschiedene Vereine zusammengeschlossen und versuchen das nun zu erreichen.

Sicherheitskonzept auf den Wiesn

Arbeitskreis „Wiesn“ wird es richten!

Der interfraktionelle Arbeitskreis, zu dem verschiedene Sicherheitsbehörden, Vertreter des Stadtrates und die Festleitung des Oktoberfestes gehören, hat bereits in den vergangenen Jahren Maßnahmen auf den Weg gebracht, durch die die Sicherheit stetig erhöht wurde.

Dazu wurden einzelne Gruppen gebildet, die sich jeweils um die allgemeine Sicherheit, Kinderschutzmaßnahmen, Entzerrung der Besuchermassen, Rettungswege, Sicherheit in den Bierzelten und Ordnerpersonal usw. kümmern. Damit kann man die Aufgaben besser aufteilen.

Bisher wurden auch schon einige Maßnahmen ins Leben gerufen, die wohl auch langsam kleine Erfolge zeigen. Im Jahr 1997 wurde zum Beispiel beschlossen, dass die Wiesn eine dritte Rettungsstation braucht. Das wurde dann auch direkt umgesetzt und wird auch heute noch so angewendet.

Aber auch andere Maßnahmen werden seit 1997 durchgeführt, die bis heute ihren Bestand haben. Zum Beispiel dürfen Kinder unter 6 Jahren nach 20 Uhr nicht mehr in den Bierzelten sein. Egal ob Erziehungsberichtigte dabei sind oder nicht. Auch die Reduzierung des Lieferverkehrs während der Öffnungszeiten hatte großen Einfluss auf die Sicherheit während des Oktoberfestes.

Neue Oktoberfestverordnung für 2012 beschlossen

Wie kann man die Kriminalität senken?

Vor allem das Polizeiaufgebot auf der Wiesn wurde immer wieder stark erhöht. Bereits 2011 wurden 500 Beamte eingesetzt, die für Ruhe auf dem Fest sorgen sollten. Auch dieses Jahr setzt man auf eine starke Besetzung, die sogar durch die italienische Polizei unterstützt wird.

Besonders am Wochenende greifen die Ordnungshüter gerne auf die ausländische Hilfe zurück, da wieder einmal neue Besucherrekorde erwartet werden. So können zumindest die 200.000 italienischen Besucher in der Landessprache zurechtgewiesen werden.

Durch den Einsatz der italienischen Ordnungshüter sinken zudem die Kosten enorm. Wenn es einen Fall gibt, wo italienische Besucher mit drin verwickelt sind, muss man nicht erst einen Dolmetscher kommen lassen. Das spart Geld und vor allem aber auch Zeit. So wird das deutsche Team mit weiteren Sprachen verstärkt und können im Notfall gerufen werden.

Fazit: In den letzten Jahren hat sich in puncto Sicherheit schon einiges auf dem Oktoberfest verändert. Einige Maßnahmen gibt es nun schon seit 15 Jahren und konnten sich gut etablieren. Man darf dennoch gespannt sein, wie sich die Sicherheit noch in der Zukunft verbessern wird. Die Besucher können aber auch jetzt schon ziemlich gelassen feiern gehen. Solange sich alle an die Regeln halten, dürfte es eigentlich eh keine Probleme geben. Das Oktoberfest ist ja zum Spaßhaben da.

Tipps zur Sicherheit auf dem Oktoberfest


Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Artikelbild: ©panthermedia.net Andreas Weber

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