Kolumne

Sicherheit auf dem Oktoberfest

Polizei für Sicherheit da Polizei für Sicherheit da
Polizei für Sicherheit da

Polizei für Sicherheit da

Denkt man an das Oktoberfest, so fallen einem gleich, Bier, Brezel und Busen ein. Jede Menge Spaß ist da natürlich vorprogrammiert. Wer nichts verpassen möchte, besorgt sich eine bayrische Tracht, nimmt seine besten Freunde mit und zieht auf zum größten Bierfest der Welt.

Doch wo es so viel Alkohol gibt, da bleibt auch Ärger meist nicht erspart. Wer mitreden möchte, sollte das Weltspektakel nicht verpassen. Auch wenn man nicht in der Umgebung wohnt, zieht es jährlich fast 7 Millionen Besucher aus aller Welt an.

Feiern fast ohne Hemmungen und jede Menge nette Leute kennenlernen – Das ist das Ziel der meisten Besucher. Gesprächsthemen kommen bei solch einer lockeren Atmosphäre leicht auf. Man redet über das Wetter, das Bier oder einfach über nichts, und singt und tanzt gemeinsam. Bei 7,5 Millionen Maß Bier, die allein im Jahr 2011 ausgeschüttet worden sind, dürfte das Sprechen ohnehin nicht schwerfallen.

Hartes durchgreifen macht die Wiesn sicher

Trotz der zum größten Teil guten Laune gibt es natürlich hin und wieder Mal auch Raufereien und Meinungsverschiedenheiten. Es bleibt dabei leider nicht aus, dass diese unter großem Alkoholeinfluss eskalieren können. Gut, dass dafür gesorgt ist, dass die Sicherheit der Oktoberfest-Teilnehmer an erster Stelle steht.

Sicherheit auf dem Oktoberfest

Angefangen bei der Sicherheit in den Bierzelten, bis hin zu den Rettungswegen, ist auch diese Jahr wieder an alles gedacht worden. Jahrelange Erfahrungen und kompetentes Personal tragen dazu bei, dass die Sicherheit auf der Wiesn groß geschrieben wird.

Auch an ungefährlich wirkende Kleinigkeiten ist dabei gedacht worden. So gilt bereits seit 1997 ein Rollerblade- und Fahrradverbot und auch Tiere dürfen am Oktoberfest leider nicht teilnehmen. Zum ersten Mal durften dieses Jahr auch keine Glasflaschen mehr mitgebracht werden.

So ist eine zu große Verletzungsgefahr durch Schnittverletzungen ausgeschlossen worden. Sollte es doch mal zu Verletzungen kommen, sei es durch Sturz oder einer Rauferei, so ist in den drei großen Rettungsstationen die medizinische Erstversorgung gesichert. Hier werden auch des Öfteren Besucher mit zu viel Alkoholkonsum betreut, um Folgen einer Alkoholvergiftung zu vermeiden.

Die Fahndung nach Taschendieben wurde, laut Polizeiauskunft, übrigens ebenfalls verstärkt und auch das Betteln ist strengstens verboten. Insgesamt sind um und in dem Gelände des Oktoberfests 500 Polizisten tätig. Sollte man als Frau unterwegs sein, ist es dennoch ratsam, immer in einer Gruppe zu bleiben. Trotz höchster Sicherheitsmaßnahmen sind natürlich grade Frauen oft Opfer von sexuellen Übergriffen. Die erfreuliche Nachricht jedoch ist, dass diese deutlich zurückgegangen sind.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Joerg. Mikus

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