Kolumne

Sehenswertes in München: Tierpark Hellabrunn

Über 100 Jahre Zoo in München

Der städtische Zoo in München liegt ganz im Süden der Stadt inmitten der wunderschönen Landschaft der Isarauen. Der Tierpark Hellabrunn wird jährlich von über 1,5 Millionen Gästen besucht. Das riesige Areal des Tierparks beträgt über 36 Hektar Fläche. Den Besuchern zeigt sich eine wilde Landschaft mit Tieren, die wie in der freien Natur leben – störende Gitter oder Zäune gibt es hier nicht.

zoo

zoo 

Seit 1911 in München

[sws_blue_box box_size=“630″]Der Tierpark Hellabrunn wurde schon im Jahre 1911 gegründet. Weltweite Wirtschaftskrise in den 1920er Jahren führte jedoch zu einer Schließung des Zoos im Jahr 1922. Nach fünf Jahren Ruhe wurde der Tierpark 1927 erneut eröffnet. Der damalige Zoodirektor Heinz Heck konnte das Konzept des ersten Geo-Zoos der Welt umsetzen: Die Tiere wurden zum ersten Mal nicht mehr nach biologisch systematischen, sondern nach geografischen Gesichtspunkten eingeteilt. [/sws_blue_box] Das sah so aus, dass zum Beispiel Steinböcke neben Murmeltieren untergebracht wurden, wie es auch in der freien Natur der Fall ist.

Fast 8.000 Wirbeltiere

Im Münchner Zoo sollen etwa 7.700 Wirbeltiere leben, die auf 345 Tierarten untergeteilt sind. Das Ziel des Tierparks Hellabrunn ist, auf die übermäßige Artenvielfalt zugunsten des [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Wohlbefindens der Tiere[/sws_highlight] zu verzichten. Dieses Vorgehen ermöglicht den Tieren ein harmonisches Zusammenleben. Eine natürliche Haltung ist im Tierpark selbstverständlich – mehrere Tierarten werden somit zusammen in einem Gehege untergebracht, wie beispielsweise große Wildkatzen – Jaguar, Löwen, Panther – die zusammen mit Tropenvögeln in einem Dschungelzelt leben.

Glasscheiben und Wassergraben sind die einzigen Barrieren, die im Hellabrunn die Tiere von Menschen trennen. Besucher dürfen sogar in manche Gehege reinkommen, um die Tiere aus nächster Nähe zu bewundern.

Eine zoologische Weltreise

Der Besuch im Tierpark Hellabrunn gleicht einer zoologischen Weltreise: Die unterschiedlichen Tiergehege wurden gezielt nach Kontinenten geordnet. Man erlebt separat die Tierwelt von Europa, Amerika, über Australien bis Afrika und dann auch die vom Polarkreis. Die europäische Tierwelt ist in Hellabrunn von Braunbären, Alpenböcke, Gämsen und Störche vertreten.

Die Vertreter Amerikas sind zum Beispiel die[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Bisone[/sws_highlight] , während im Gehege der australischen Tierwelt Riesenkängurus, Koalas und Schnabeltiere freundlich herumlaufen. Aus Asien dagegen kommt das Panzernashorn, ein Kiang (ein tibetischer Halbesel) und eine Takin (eine südasiatische Rindergämse).

Elefantenhaus als Wahrzeichen

Das Wahrzeichen des Tierparks Hellabrunn ist das vor genau 100 Jahren errichtete [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Elefantenhaus[/sws_highlight] . Das imposante Gebäude wurde vom Architekten Emanuel von Seidl im byzantinischen Stil entworfen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Elefantenhaus bei Luftangriffen schwer betroffen, aber in den 1970er und 1980er Jahren konnte man das Wahrzeichen von Hellabrunn vollständig rekonstruieren.

[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Vogelwelt[/sws_highlight] ist im Tierpark Hellabrunn stark vertreten: In der riesigen Vogelvoliere können sich Besucher ohne jegliche Gitter und Glasscheiben bewegen und  Rote Stichler oder kleine Erpel von Schwarzkopfruderenten beobachten.  Die Maße der Voliere sind überwältigend – sie überspannt eine Fläche von etwa 5.000 Quadratmetern und hat eine Höhe von 18 Metern.

Erster Ausflug Eisbärenzwillinge

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Gregory Dean

Kommentar hinterlassen