Kolumne

Schalke 04: Eine 5:1-Watsche gegen überragende Bayern

Bayern_Schalke

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Bei der Bundesligabegegnung am Samstag verliert Schalke 04 in München gegen den Deutschen Rekordmeister mit 1:5. Die Münchner spielten wie erwartet einen Fußball wie von einem anderen Planeten, mit denen die völlig überforderten Schalker überhaupt nicht zurechtkommen konnten. Bayern waren bei diesem Spiel fehlerlos, der einzige Vorwurf, den man der Mannschaft machen kann, ist die schwache Chancenverwertung. Der Sieg könnte ruhig viel höher ausfallen. Man fragt sich nach dem Spiel, ob es in der nächsten Zukunft einen Gegner gibt, der dem FC Bayern Stirn bieten kann.

Rotationskarussell dreht sich in München weiter

Bayern Coach Pep Guardiola hat am Samstag wieder sein Rotationsprinzip angewendet: Der Kapitän Philipp Lahm durfte diesmal seine Kollegen von der Tribüne anfeuern und Kräfte für das Champions-League-Spiel gegen Arsenal schonen. Dafür kam für ihn von Anfang an Bastian Schweinsteiger, der Lahm als Kapitän vertreten hat.

Die letzten sechs Duelle gegen Schalke machten es deutlich, wer auch bei diesem Spiel die Oberhand behalten müsste: 18:1 Tore für die Münchner ließen da keinen Spielraum für irgendwelche Zweifel.

Der blau-weiße Bus

[sws_red_box box_size="630"]Wie immer parkte der blau-weiße Bus der Knappen vor dem Spielereingang der Allianz Arena. Die Schalker bräuchten jedoch den Bus vielmehr auf dem Spielfeld, um das eigene Tor vor weiteren Treffern der Bayern zu schützen. Schalker Trainer Jens Keller hat noch vor dem Spiel gewitzelt: „Wir haben beim DFB einen Antrag gestellt, ob wir den Mannschaftsbus ins Tor stellen können“. Seine Mannschaft bot jedoch bis zur Pause eine noch witzigere Vorstellung, nur das beherzte Auftreten nach der Pause hatte sie vor einer noch höheren Niederlage gerettet. Zum Schluss waren die Schalker mit dem 1:5 noch bestens bedient. Die 1:6-Niederlage gegen Real Madrid vom Mittwoch hat Jens Keller mit den Worten kommentiert, dass seine Mannschaft gegen die zweitbeste Elf der Welt gespielt hatte. Am Samstag traten seine Spieler nach seinen Worten gegen die beste Mannschaft der Welt und verlor kläglich. 11 Tore innerhalb von drei Tagen zu verlieren hinterlässt bestimmt Spuren, und die Schalker werden jetzt etwas Zeit brauchen, um diesen Schock zu verdauen. [/sw[/sws_red_box]

45 Minuten in der Opferrolle

Nach nur zwei Minuten konnte man feststellen, wer hier in der Opfer- und wer in der Jägerrolle auftreten wird. Das Freistoß-Tor aus 28 Metern von Alaba war der Anfang für den Untergang der Schalker in München. Nach nur 15 Minuten gelang es Robben, den Torwart Ralf Fährmann zu bezwingen. Nach nur 25 Spielminuten erhöhte Mandzukic den Spielstand mit einem Kopfball auf 3:0.

Weitere Tore folgten: Robben (28. und 77. per Elfmeter) sowie Rafinha (ein Eigentor) hatten den Endstand auf 5:1 für die Bayern gebracht.

FC Bayern v FC Schalke 04 – 01.03.2014

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Luis Louro

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