Kolumne

Restaurant Huber: Gaumenfreude in Bogenhausen

Restaurant Huber

Restaurant Huber

Ein Geheimtipp für alle Gourmet-Freunde befindet sich im noblen Münchner Stadtteil Bogenhausen, in der stillen Newtonstraße 13. In dieser Lage würde man eher weniger mit einer typischen Laufkundschaft rechnen. Obwohl das Restaurant beinahe „versteckt“ ist, ist sein ausgezeichneter Ruf über die Grenzen Münchens bekannt. Das Restaurant Huber gehört nicht nur zu den besten Gourmettempeln in der Hauptstadt Bayerns, sondern befindet sich unter den 800 besten Deutschlands.  

Ansprechendes Ambiente im „Huber“

[sws_blue_box box_size="630"]Das Interieur wirkt beim Reinkommen auf die Gäste edel aber auch gleichzeitig zurückhaltend. Farbliche Akzente wurden dort gezielt in Bleu und Bordeaux gesetzt, an den Wänden hängen wechselnde Kunstwerke. Der Gesamteindruck ist besonders einladend, man fühlt sich sofort wohl und willkommen. Dieses Gefühl wird durch den persönlichen und aufmerksamen Service im Restaurant Huber bestätigt. Hier ist der Gast ein König. Die Mitarbeiter des Restaurants verfolgen nur ein Ziel – dem Gast wunderschöne und gelungene Momente im Gasthaus zu schenken. [/sw[/sws_blue_box]

Eine Erfolgsgeschichte

Der Restaurantbesitzer Michael Huber wollte schon immer Koch werden. Seine einzelnen Stationen auf dem Weg zu eigenem Restaurant sind bemerkenswert. Ausbildung im Hotel Bayerischer Hof in München (1 Michelin-Stern) war der Grundstein für seine späte Karriere. Danach folgte das Gourmetrestaurant Dallmayr (2 Michelin-Stern). Erwähnenswert sind die weiteren Stationen wie das Bistro Terrine (1 Michelin-Stern), das Restaurant Kleinschmitz oder die Konditorei Kreutzkamm.

Der Wunsch nach einem eigenen Restaurant war jedoch viel stärker und 2008 hat sich der Traum erfüllt – das Restaurant Huber in Bogenhausen war eröffnet. Die Philosophie hinter seinem meisterhaften Können am Herd ist genial einfach: Ausschließlich aus einem ausgezeichneten Grundprodukt lässt sich ein unvergesslicher Gericht herzaubern. Deswegen sucht Huber seine Produkte für die Küche immer selber aus.

Höchste Qualität ist gerade gut genug

Die Kreativität im Umgang mit Lebensmitteln ist dem Jungunternehmer besonders wichtig. Man kann immer wieder etwas Neues entdecken, es hört nie auf. Stets kommt man auf neue Geschmacksverbindungen. Seine Ideen holt er sich auch mal aus Amerika, besonders New York hat ihn inspiriert.

Er findet die dichte an gut laufenden Sternenrestaurants pro Quadratkilometer in Big Apple unglaublich, und alles ohne festgelegte Konventionen oder Erwartungen wie in Deutschland. Das freie Kochen, „aus dem Bauch heraus“, liegt ihm besonders am Herzen. Essen muss nicht kompliziert sein, sondern einfach nur gut schmecken und Spaß machen.

Edler Tropfen immer dabei

Zum Mittag bietet das Restaurant zum Beispiel ein Businesslunch (3-Gang-Menü). Diejenigen, die mehr Zeit aufopfern können, werden von einem 4-Gang-Menü begeistert sein. Am Abend lädt „Huber“ seine Gäste zur 7-Gang-Gaumenfreude pur. Dazu bekommt man ein passendes Glas Wein aus einer auserlesenen Weinkarte, die insgesamt 176 Positionen beinhaltet. Darunter findet man Weine aus Deutschland, Österreich und der alten Welt.

Der Michelin Stern (Höchste Auszeichnung für Restaurants)

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Arne Trautmann

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