Kolumne

Maximilianmuseum Augsburg – Stadt-, Kunst- und Handwerksgeschichte

Augsburg | Maximilianstraße Augsburg | Maximilianstraße
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Augsburg | Maximilianstraße

Im Zentrum Augsburgs, auf dem Fuggerplatz, liegt das Maximilianmuseum, das im Jahr 2007 den Bayerischen Museumspreis erhielt. Es wurde nach dem bayerischen König Maximilian II. (1811-1864) benannt.

Das Maximilianmuseum war das erste städtische Museum in Augsburg und wurde 1855 eröffnet. Es spiegelt in seinen Abteilungen wie Skulptur, Kunsthandwerk und Stadtgeschichte ganz unterschiedliche Aspekte der Augsburger Geschichte wider.

Im Mittelpunkt des Museums steht der Viermetzhof. Er ist mit seinem großen Glasdach eine der wichtigsten Attraktionen. Das Glasdach wurde von dem Ehepaar Kurt F. und Felicitas Viermetz finanziert, welche Ehrenbürger der Stadt Augsburg sind. Im Viermetzhof kann man die Originalbronzen der drei Augsburger Prachtbrunnen, nämlich Augustusbrunnen, Merkurbrunnen und Herkulesbrunnen, bewundern. Diese wurden um 1600 von Hubert Gerhard und Adriaen de Vries erschaffen und vor dem drohenden Verfall in den Viermetzhof verbracht.

Maximilianmuseum Augsburg

Die Skulpturensammlung des Maximilianmuseum zeigt Ausstellungsstücke aus Renaissance und Spätrenaissance von italienischen und in Italien ausgebildeten Künstlern wie Hubert Gerhard oder Adriaen de Vries.

Auch Modelle aus den kunstgeschichtlichen Epochen des Hochbarock, Rokoko, Klassizismus und der Romantik werden ausgestellt. Die Abteilung Stadtgeschichte zeigt die Modellkammer, die mit vielen Entwürfen, Plänen und Modellen von Bauprojekten der Stadt ab der Renaissance aufwartet.

Die Kunsthandwerk-Abteilung stellt die vielen verschiedenen Handwerke, die früher in Augsburg angesiedelt waren wie Uhrmacher, Zinngießer, Schreiner und natürlich Goldschmiede. Die begehrte Goldschmiedekunst aus Augsburg, die ab dem 16. Jahrhundert an die Höfe Europas exportiert wurde, ist dabei nur ein Aspekt.

Ausstellung im Maximilianmuseum

Daneben hat das Maximilianmuseum ein Münzkabinett mit Augsburger Münzen sowie das Lapidarium mit Steindenkmälern zu bieten. Es finden regelmäßig Sonderausstellungen zu speziellen Themen statt und bei Interesse können Führungen gebucht werden. Geöffnet hat das Maximilianmuseum Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Bildquellen
Oben-Links: ©panthermedia.net René Hübel

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