Kolumne

Illertissen, beschauliche Kleinstadt mit breitem Angebot

Von: Marcus Schweizer

foto-marcus-24Mit etwa 16 000 Einwohnern gehört Illertissen zu den Kleinstädten in Schwaben. Dafür kann die Stadt auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bis auf das Jahr 500 nach Christus geht die Erstbesiedlung des Gebietes zurück.

An diesem Ort sollen sich im Jahre 954 nach Christus Bischof Ulrich und König Otto I. vor dem Kampf gegen die Ungarn auf dem Lechfeld getroffen haben. Die Stadt hat sich über diese lange Zeit gewandelt. Heute gibt es ein umfangreiches Vereinsleben, Wirtschaftsprogramme, Partnerstädte und auch Tourismus. Die französische Partnerstadt Carnac liegt im Süden der Bretagne am Atlantik und ist durch mehrere Ereignisse im Laufe der Geschichte mit Illertissen verbunden.

Illertissen: Eine beschauliche Kleinstadt mitten in Schwaben - Foto: © Nussjeck / PIXELIO

Illertissen: Eine beschauliche Kleinstadt mitten in Schwaben – Foto: © Nussjeck / PIXELIO

Die Stadt bietet ihren Bürgern eine Reihe von innovativen Projekten an. So ist das Gründerzentrum entstanden, um Existenzgründern eine kostengünstige Möglichkeit zu geben, sich und ihre Firma ohne hohe Belastungen aufbauen zu können. Zusätzlich gibt es Aktionen für „kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz“ oder die Teilnahme der Wirtschaftsbetriebe an Ausstellungen, selbst Erdgas kann in dieser Kleinstadt getankt werden.

Aber natürlich kann man auch nach Illertissen kommen, um zu entspannen. Gerade die ruhige und beschauliche Lage zwischen Neu-Ulm und Memmingen bietet Erholung pur. Die alten Gebäude wie das Rathaus und die Kirche bieten einen Kontrast zu dem neuen Stadtbad Nautilla. Das neue Bad lockt mit Sauna, Wellness, Solarium und verschiedenen Kursangeboten viele Besucher an.

Insgesamt ist Illertissen nicht zu groß und auch nicht zu klein, um ländlich zu wirken. Es verbindet nicht nur Altes und Neues gekonnt miteinander, sondern vereint auch Landleben mit den Vorteilen einer Stadt.

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