Kolumne

Heilfasten in Bayern: So fasten Sie richtig

Körper und Seele: Fasten im Kloster

Heilfasten ist eine tolle Methode, um den Geist und Körper in Einklang zu bringen. Wenn man dabei ein Paar überflüssige Pfunde verliert, ist auch nicht verkehrt, viele von uns würden sich darüber bestimmt freuen. Alljährliche Fastenzeit vor Ostern ist die beste Gelegenheit, um eine Fastenkur durchzuführen. Vor allem in Bayern, das überwiegend katholisch ist, hat Fasten eine lange Tradition. Insbesondere das Heilfasten in den bayrischen Klöstern ist eine gute Alternative  zum modernen Wellnessprogramm, weil es den Körper und Geist verbindet.

Heilfasten

Heilfasten

Nicht ohne Anleitung machen

[sws_green_box box_size=“630″]Heilfasten, besonders bei Anfängern, sollte stets unter Anleitung erfolgen. Bevor man sich dafür entscheidet, sollten gründliche Untersuchungen beim Arzt gemacht werden. Heilfasten ist nichts anderes als eine Entgiftung des Körpers und es handelt sich dabei um enorme physiologische Prozesse, die Heilfasten in Gang setzt. Gute Erfolge kann man erreichen, wenn das Heilfasten in kleinen Gruppen und mit Betreuung durchgeführt wird. [/sws_green_box]

In Klöstern werden zudem verschiedene meditative Entspannungstechniken, Exerzitien, Yoga- und Qi-Gong-Kurse oder auch Fastenwandern angeboten. Vor allem[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Anfänger[/sws_highlight] sollten vorsichtig sein und nichts auf eigene Faust unternehmen. Wenn man nämlich die wichtigsten Grundregeln des Heilfastens nicht kennt, kann man Einiges falsch machen, was sogar zu gesundheitlichen Schäden führen kann.

Anfängertipps im Heilfasten

Beim ersten Mal sollte man nicht gleich mit Zweiwochenprogramm beginnen, damit man den Körper nicht überfördert. Fangen Sie ruhig mit sieben Tagen an, dann werden Sie schon bestimmt die ersten Erfolge verspüren. Heilfasten sollte nicht öfter als zwei Mal im Jahr stattfinden, die Kur muss vorher von einem Arzt „abgesegnet“ werden. Was dabei zu beachten ist, ist in erster Linie die verstärkte Flüssigkeitsaufnahme während der[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Fastenzeit[/sws_highlight] . Beginnen sollte man immer mit einem Einführungs- und Vorbereitungstag, ein Aufbautag sollte das Fasten beenden. Beim Unwohlsein oder Schwächegefühlen sollte die Fastenkur unbedingt unterbrochen werden.

Heilfasten im Kloster: Körper und Geist in Balance bringen

Verschiedene Klöster in Bayern und in anderen deutschen Bundesländern bieten Interessierten das Heilfasten an. Die Stille der alten Klostermauern macht es möglich, sich ohne Reizüberflutung auf das eigene Ich zu konzentrieren. In dieser Zeit kann man völlig neue Wege der Selbstbestimmung finden und einen gesünderen Lebensstil entdecken. Heilfasten soll optimalerweise nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele etwas Gutes bringen. Das gelingt im Kloster besonders gut – hier wird das Abschalten und Kräftesammeln leichter fallen, und zwar unabhängig davon, ob man religiös ist oder nicht. [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Kloster Niederaltaich[/sws_highlight]  im Bayerischen Wald bietet beispielsweise ein Seminar “Fasten im Kloster”, das vor allem dem Energieaufbau dient und sich an TeilnehmerInnen richtet, die sowohl beruflich wie auch privat stark beansprucht sind und einen Ausgleich brauchen.

Fasten im Kloster Gerode

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Heike Rau

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