Kolumne

Handwerk in Bayern – Macher gesucht!

Lehrlinge dringend gesucht!

Der Arbeitsmarkt boomt und ebenso ist es auf dem Ausbildungsmarkt in Bayern. Immer öfter bleiben grade im Wirtschaftssektor Handwerk sogar einzelne Lehrstellen frei, durchaus ein Problem, da die Handwerksbetriebe auf neue Auszubildende angewiesen sind! Grund genug für den bayerischen Handwerkstag e. V. als Spitzenorganisation der bayerischen Handwerkskammer eine Kampagne für mehr Auszubildende in diesem Bereich zu starten.

Handwerk Handwerk

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Dies ist ein gesponserter Artikel.
Das Thema wurde vorgegeben – nicht aber unsere Meinung.

Die Kampagne der bayerischen Handwerkskammer trägt den Titel „Macher gesucht“ und soll mehr junge Menschen und künftige Fachkräfte in den Wirtschaftszweig Handwerk ziehen. Ohne Zweifel ist das Handwerk nicht nur interessant, sondern einer der wichtigsten Sektoren der deutschen Wirtschaft überhaupt.

Gerade im Bereich des Handwerks wurde die Marke „Made in Germany“ geboren und zu einem weltweiten Begriff geformt.

Allein der Anteil handwerklicher Berufe an den jährlichen Exporten ist weit über dem, was andere Berufsgruppen hier beitragen können (abgesehen vom Maschinenbau). Darüber hinaus ist es ein Fakt, dass viele Berufe ohne handwerkliche Unterstützung gar nicht ausgeübt werden könnten. Letztlich sind es die Handwerker und Arbeiter, die einen großen Anteil daran hatten, dass aus dem Wirtschaftsstandort Bayern einer der besten in ganz Deutschland und einer der stärksten europaweit geworden ist.

Kampagne „Macher gesucht“

Lehrlinge im Handwerk gesucht

Lehrlinge im Handwerk gesucht

Die Kampagne „Macher gesucht“ startete bereits im Jahr 2008 und hatte das Ziel Jugendliche und junge Erwachsene, die vor der Wahl ihres Ausbildungsplatzes stehen, anzusprechen und auf die Möglichkeiten, die sich auf dem handwerklichen Sektor bieten, aufmerksam zu machen.

Neben der direkten Ansprache an die Jugendlichen sollte diese Kampagne sich auch an sogenannte Multiplikatoren richten, also an Menschen, die viel Kontakt zu der originären Zielgruppe haben. Das wären Lehrer, Trainer in Sportvereinen, Eltern und Berufsberater.

Man wollte also jeden erreichen, der Jugendliche in der Wahl des Ausbildungsplatzes in irgendeiner Form beeinflussen oder beraten kann.

Ziel war es dabei klar zu machen, dass das Handwerk nicht nur ein verstaubter alter Wirtschaftszweig voller langweiliger Berufe und knochenschwerer Arbeiten ist. Das Handwerk ist modern und zeitgemäß aufgestellt; bestens gerüstet für die Zukunft und um die Wünsche und Bedürfnisse junger Arbeitnehmer zu realisieren. Um das zu verdeutlichen, wurden neue Wege beschritten, in der Hoffnung so viele Mitglieder der genannten Zielgruppen wie möglich zu erreichen und zum Nachdenken zu bewegen.

Macher gesucht – eine Kampagne am Puls der Zeit

Für das Jahr 2014 hat sich der bayerische Handwerkstag e. V. viel mit dieser Kampagne vorgenommen. Man möchte den nächsten Schritt gehen, hin zu noch mehr Nähe zur Zielgruppe und zu noch besserer Zielerreichung. Dafür wurde die Kampagne noch einmal modernisiert und dem aktuellen Freizeitverhalten der Jugend angepasst.

Bei der neuen Kampange war es den Machern vor allen Dingen wichtig, spannende und neue Impulse zu setzen. Da man sich bereits auf die Zielgruppe der 12 – 18 jährigen, unter besonderer Konzentration auf die 14 – 16 jährigen, festgelegt hatte, konnte man nun die Erfahrungen der letzten Jahre in Bezug auf deren Einstellungen, Lebensweise und Medienverhalten mit in die Planungen einbeziehen. So sind es gerade Videoplattformen im Internet, allen voran Youtube, mit denen die Planer der Kampagne ihre junge Zielgruppe erreichen möchten.

Mit einer ganzen Reihe von Videoclips zum Thema Handwerk macht der bayerische Handwerkstag hier auf diese Kampagne aufmerksam. Mit dem neuen Format „Macher gesucht – Extreme“ will man nun noch mehr auf die Interessen und Ideen der Jugendlichen eingehen und zeigen, wie abwechslungsreich und interessant Berufe aus dem handwerklichen Bereich sein können.

Macher gesucht – Inhalte die zählen

Macher gesucht

Macher gesucht

Was will die Kampagne Macher gesucht eigentlich aussagen? Warum sollte ein handwerklicher Beruf für einen Jugendlichen von heute, der in einer Welt voller Technik, Smartphones, Tablets und Computer groß geworden ist und dessen Interesse nicht selten in der Hauptsache in eben dieser Richtung liegt, überhaupt von Interesse sein?

Die Grundidee hinter der Arbeit mit einem Computer und dem Handwerk ist in der Regel gleich. Eine Dienstleistung auf handwerklicher Ebene soll erbracht werden und das unter Einsatz höchster Kreativität, starker Eigeninitiative, Teamwork und einer stark ausgeprägten Lösungsorientierung. Das Handwerk ist heute individueller denn je.

In Zeiten von Rationalisierungen und immer stärkerem Wettbewerb sind frische und junge Ideen gefragt, Ideen die nur durch junge und unverbrauchte Kräfte in die Betriebe gebracht werden können.

Wo vor zehn oder zwanzig Jahren noch Stillstand auf der Ebene der Innovation zu herrschen schien, sucht man heute nach neuen Wegen und Verfahrensweisen. Und genau das ist es, was die Kampagne „Macher gesucht“ den Jugendlichen verdeutlichen möchte.

Macher gesucht – bist du Xtreme genug?

Das ist die Frage, die im Rahmen der Reihe Xtreme-Macher gestellt wird. Drei Jugendliche machen sich dabei auf, um quer durch Bayern immer wieder verschiedene extreme Aufgaben zu lösen. Dabei werden sie von Fachleuten aus verschiedenen Handwerksbereichen unterstützt.

Die Hauptfiguren Kathi (Augenoptikerin), Toni (Bäcker) und Ray (Zimmerer) sollen dabei genau das verkörpern, was sich Jugendliche von ihrer Zukunft vorstellen: Junge Erwachsene, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen und immer wieder spannende und fordernde Aufgaben in ihrem Berufsleben zu lösen haben; genau das soll auch die Botschaft sein: Das Handwerk ist spannend. Es geht nicht um Fließbandarbeit oder um reines Arbeiten nach irgendeinem Schema. Das Individuelle soll in den Vordergrund gestellt werden, um das Interesse der Jugendlichen an einer Ausbildung in einem handwerklichen Beruf zu wecken.

Macher gesucht – Bestandteile der Kampagne

Für da Jahr 2014 ist der Ausbau verschiedener Bestandteile dieser Kampagne geplant. Der Kanal „Macher gesucht“ auf Youtube soll mit den Videos aus der Reihe „Xtreme“ angereichert werden. Darüber hinaus wird die Internetseite www.lehrlinge-fuer-bayern.de als Informationsportal für die Zielgruppe weiter ausgebaut und noch bekannter gemacht werden.

Auf der Webseite findet der interessierte Jugendliche übrigens vom Berufe-Wiki über den Berufe-Checker über die Lehrstellenbörse zur Vereinfachung der Suche nach interessanten Ausbildungsplätzen alles, was er benötigt, um sich für einen Beruf im handwerklichen Bereich zu entscheiden.

Auf verschiedenen Messen wie der „Young Generation“ oder der Handwerksmesse 2014 will man zusätzlich die Kampagne den Messebesuchern näher bringen und versuchen, das im Internet theoretisch gesehene erlebbar zu machen. Unterstützt werden soll die Wirkung der Kampagne durch verschiedene Aktivitäten in sozialen Netzwerken und durch eine Fernsehsendung im Oktober, bei der ähnlich wie bei den Xtreme-Videos das Thema „Xtreme-Handwerking“ im Mittelpunkt stehen soll. Die Aktionen für Lehrer und Eltern sollen separat von diesen Kampagnenbestandteilen gehalten werden, da hier die Ansprache auf die Zielgruppe der Multiplikatoren gesondert zugeschnitten werden soll.

Macher gesucht – ein Fazit

Die Kampagne Macher gesucht soll bewirken, dass Jugendliche in Bayern das Handwerk als das Wahrnehmen was es ist: einen interessanten, zukunftsweisenden und beachtenswerten Wirtschaftszweig. Man möchte hier mit großem Aufwand künftige Leistungsträger davon überzeugen, dass ein handwerklicher Beruf die beste Plattform für die Erfüllung ihrer Träume ist. Ein Unterfangen, das nicht ganz einfach anmutet, aber berechtigt ist, denn das Handwerk hat als Arbeitgeber großes Potenzial und nie war die Chance für Nachwuchskräfte besser, ihre eigenen Ideen und Ziele in die Arbeitswelt einzubringen.

Macher gesucht bietet dabei einen wichtigen Bestandteil für die Berufsberatung junger Menschen in Bayern. Die Kampagne zeigt, dass man über den Tellerrand hinausschauen sollte und auch wenn man bislang nicht von einer großen Karriere im Handwerk geträumt hat, auf jeden Fall einmal schauen sollte, welche Möglichkeiten sich hier bieten.

Eines ist klar: Das Handwerk ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Bayerns und Deutschlands an sich. Genau deshalb braucht es auch die Besten Nachwuchskräfte, damit „Made in Germany“ das bleibt, was es noch heute ist: eine weltweit anerkannte Marke der Extraklasse, ein Synonym für Qualität und Innovation.

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net Arne Trautmann
Oben-Links: © panthermedia.net Werner Heiber
Mitte-Rechts: © panthermedia.net Thomas Lammeyer

 

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