Kolumne

Freibad in München | Bei welchem lohnt sich ein Besuch?

Freibäder in München Freibäder in München
Freibäder in München

Freibäder in München

Wenn es im Sommer so richtig heiß ist, dann gibt es für viele wohl nichts Schöneres als ein Sprung ins kühle Nass. Da heißt es also Badesachen packen und ab ins Schwimmbad. Rutschen, Schwimmen und Entspannen – wie könnte man einen schönen Sommertag besser verbringen?

Auch in München sieht man dies so, weshalb die Freibäder rege besucht sind.

Da es jedoch verschiedene Schwimmbäder gibt, stellt sich die Frage, wo sich ein Besuch wirklich lohnt. Wo liegt es sich am Schönsten auf der Liegewiese, wo gibt es den höchsten Sprungturm und wo gibt’s eigentlich die besten Schwimmerbecken? Deshalb folgt hier ein Überblick über die beliebtesten Freibäder in und um München und was sie jeweils zu bieten haben.

[sws_yellow_box box_size="640"]Inhalt des Artikels
Freibad in München | Bei welchem lohnt sich ein Besuch?
Schyrenbad
Naturbad Maria Einsiedel
Dantebad
Ungererbad
Michaelibad
Fazit
Quellen der Recherche
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/staedtische-freibaeder-muenchen-geht-baden-1.1088082
http://www.swm.de/privatkunden/m-baeder/schwimmen/freibaeder.html
http://www.muenchen.de/freizeit/mbaeder/freibaeder-uebersicht.html [/sw[/sws_yellow_box]

Du hast selbst ein Lieblingsbad? Schreib am Ende des Artikels einen Kommentar und zeige, welches Freibad in München dich begeistert!

Schyrenbad

Inmitten der Isarauen gelegen befindet sich das Schyrenbad mit seinen weitläufigen Wiesen und vielen Bäumen, die angenehmen Schatten spenden. Zwar ist das Schyrenbad, indem sich die Münchner bereits seit über 150 Jahren erfrischen, das älteste Freibad der Stadt, doch seit seiner Renovierung vor sechs Jahren sieht man ihm dies nicht mehr an.

War der Eintritt bei der Eröffnung im Jahre 1847 übrigens noch ausschließlich Männern gestattet, so tummeln sich heute natürlich Jung als auch Alt, Familien, Paare und Singles in den Becken. Freuen können sich die kleinsten Besucher besonders auf das große Planschbecken mit kleinem Wasserfall und Leuchtturm. Die Größeren springen dagegen wohl lieber in das 50-Meter lange Schwimmerbecken. Integriert ist hier auch das große Nichtschwimmerbecken.

Schyrenbad in München-Giesing

Insgesamt bietet das Bad Platz für 7500 Badegäste, sodass jeder einen Platz im kühlen Nass findet. Highlights sind die extra breite Wellenrutsche und beheizbare Umkleidekabinen. Wer möchte, kann eine Runde Tischtennis oder Schach spielen oder sich im Biergarten stärken. Eine Portion Pommes gibts bereits für 2 Euro.

Adresse: Claude-Lorraine-Straße 24
Öffnungszeiten: vom 1. Mai bis 11.September täglich 9-18 Uhr, an heißen Tagen bis 20 Uhr
Eintritt: 3,70 Euro (ermäßigt 2,70 Euro)


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Naturbad Maria Einsiedel

Grün, wohin man auch blickt – dies ist das Kennzeichen des idyllischen Naturbades. Zwar beträgt die Wassertemperatur hier nur 22 Grad, dafür kommen die Becken komplett ohne Chlor und Chemikalien aus. Im Sommer ist die Liegewiese meist übersät von bunten Handtüchern, was auch einen guten Grund hat: Die Besucher können sich hier nämlich nicht nur im 50-Meter Becken abkühlen, sondern auch durch einen Sprung in die eiskalte Isar, die direkt in einem 300 Meter langen Kanal durch das Freibad fließt. Das Nichtschwimmerbecken ist dabei angelegt wie ein kleiner See und außerdem gibt es einen Wasserspielplatz für die Allerjüngsten. Zur weiteren Ausstattung gehören saubere Umkleiden, Tischtennis, eine Trampolinanlage, Biergarten und Kiosk.

Adresse: Zentralländerstraße 28

Naturbad Maria Einsiedel in München-Thalkirchen


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Dantebad

In keinem anderen Freibad in München gibt es so viele Becken wie im „Dante“. Durch die Wassertemperatur von 27 Grad im Schwimmerbecken und 30 Grad im Erlebnisbecken, das über einen Strömungskanal und Massagedüsen verfügt, können die Badegäste auch an kühleren Tagen hier ihre Runden ziehen.

Wer gerne spät abends schwimmen geht, der geht am liebsten ins Dante Bad, denn dieses ist bis 23 Uhr geöffnet. Neben den zwei 50-Meter Sportbecken, dem Erlebnisbecken und dem Nichtschwimmerbereich gibt es außerdem einen FKK-Bereich mit eigenem Becken, eine Saunalandschaft, einen Fitnessraum, Trampoline, ein Spielplatz und natürlich einen Kiosk. Besonderheit ist zudem die Tribüne des Stadions, die Platz für rund 1000 Zuschauer bietet.

Adresse: Postillonstraße 17
Ganzjährig geöffnet

Dante-Freibad in München-Neuhausen


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Ungererbad

Das Ungererbad gilt im Sommer als echter Hotspot und ist besonders bei Jugendlichen sehr beliebt. Dennoch ist das Publikum bunt gemischt: Von Künstler, Senioren, Studenten, Partypeople bis hin zu Schnullerträgern ist alles vertreten. Sehen und gesehen werden, so lautet hier das Motto. Wer Ruhe und Gemütlichkeit sucht, ist deshalb im Ungererbad eher an der falschen Adresse. Ganz München fühlt sich hier aber augenscheinlich wohl – bis auf den Sport Schwimmer, denn das Schwimmerbecken macht einen ordentlichen Knick. Ansonsten wird für jeden etwas geboten: Wasserrutsche, Sprungturm, Strömungskanal, Abenteuerspielplatz, FKK-Bereich, Beachvolleyball, Kiosk mit Biergarten, Fußballwiese und eine eigene Badeboutique. Besonders schön sind die verwinkelten Liegeflächen, wo jeder ein ungestörtes Plätzchen finden kann. Wichtig: Ungererbad steht für Erlebnis!

Adresse: Traubestraße 3

Ungererbad in München-Schwabing


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Michaelibad

Im Michaelibad befindet sich nicht nur die höchste Wasserrutsche der Stadt, sondern auch einer der einzige 10-Meter Sprungturm Münchens. Für alle, die nicht ganz so hoch hinaus möchten, gibt es aber auch die kleineren Varianten mit 2,3 oder 5 Metern Höhe. Des Weiteren können die kleinen Badegäste sich auf der Elefantenrutsche, Sportliche sich beim Beachvolleyball austoben. Wer etwas Entspannung benötigt, der findet diese auf einer der Massageliegen. Auch hier gibt es einen eigenen FKK-Bereich für Nudisten. Der Betrieb ist meist gemäßigt, die Besucher kommen zumeist aus dem Osten der Stadt.

Adresse: Heinrich-Wieland-Straße 24

Michaelibad München – Freibad Impressionen Sommer 2012


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Fazit

In welchem Freibad Münchens sich der Besuch lohnt, hängt ganz von den eigenen Vorlieben ab. So fühlen sich sportliche Schwimmer wohl in der Arena des Dantebades besonders wohl, trendige Hi Peter wohl eher im Prinzregentenbad, in dem es wohl um alles außer schwimmen geht.

Da die Auswahl jedoch so groß ist, kommt in München im Sommer wirklich jeder auf seine Kosten, wenn es darum geht, sich die nötige Abkühlung zu verschaffen.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Diego Cervo

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