Kolumne

FC Bayern muss sein Angebot für Neymar öffentlich machen

Es ist knapp zwei Jahre her, als Neymar aus Brasilien zum FC Barcelona wechselte. Bis zum heutigen Tage beschäftigt dieser spektakuläre Wechsel die spanischen Gerichte. Hier wird über jede Menge Geld und einen offensichtlichen Betrugsfall diskutiert. Im Prinzip möchte man herausfinden, wie teuer Neymar nun wirklich war. Alle Vereine, so auch der 1. FC Bayern München, müssen jetzt offen legen, wie viel sie für Neymar geboten haben. Wir haben die potenziellen Zahlen und die kostspielige Wahrheit in diesem Beitrag aufgedeckt.

Neymar

FC Bayern hat 2013 für Neymar mitgeboten

Es wundert nun kaum noch einen Fußballfan, dass unfassbare Summen für Fußballspieler gezahlt werden. Doch bei einem Spieler soll es im Zuge des Wechsels nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Der Star der brasilianischen Nationalmannschaft – Neymar – wechselte einst von Brasilien nach Spanien. Strittig ist nun für welchen Preis. Die Gerichte konnten in den letzten Monaten keinen wirklichen Fortschritt erzielen. Die Aussage des ersten FC Bayern München soll Klarheit in das verworrene Spiel bringen. Erst ein Gerichtsbeschluss hat offengelegt, dass Bayern 2013 auch um diesen kostspieligen Spieler gebuhöt hat.

Was ist des Pudels Kern?

Im langjährigen Entscheidungsprozess, wo denn Neymar nun hingehen soll und für wen sich der Spieler entscheidet, haben zahlreiche Teilhaber ihre Finger mit im Spiel. So auch der brasilianische Investitionsfonds DIS. Dieser fühlt sich betrogen, da augenscheinlich der FC Barcelona den eigentlichen Preis für Neymar billiger gemacht hat, aber insgeheim eine höhere Summe zahlte. DIS möchte nun 40 Millionen, das macht das Doppelte der eigentlichen 40 % ihrer Anteile am Transferrecht des Spielers.

Was haben die Vereine für Neymar einst geboten?

Doch nicht nur der 1. FC Bayern München, auch Manchester City, FC Chelsea sowie Real Madrid sollen Klartext reden und Ihre Preise veröffentlichen. Sträuben sich die Vereine erhärtet sich der Verdacht des Betrugs. Zum heutigen Tage stehen 85 87.000.000. Habe nun andere Clubs einen höheren Preis für Neymar geboten, werden unwiderruflich unangenehme Fragen folgen. Der jetzige Verkauf bewegt sich bereits unter einem marktüblichen Preis und gilt als unrealistisch. Nach den ersten Verhandlungen in Barcelona wird der Preis immer deutlicher. Insgesamt 13,5 Millionen Steuergelder sind nicht bezahlt worden. Neymar wie auch sein Vater haben vor Gericht mittlerweile gesprochen. Der Präsident des FC Barcelonas – Joseph Maria Bartomeu – steht im Visier des Gerichts. Es drohen mehrere Jahre Haft, nicht zuletzt wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 55 Millionen €. Neben dem aktuellen Präsidenten blühen auch seinem Vorgänger Sandro Rosell hohe Strafen.

Neymar Jr

Skandale und Verwirrungen im internationalen Fußball

Für die Fans des Spielers und des Clubfußballs offenbaren sich neben dem FIFA Skandal weiterführende Forderungen und Geldspiele in Millionenhöhe. Ein kritischer Aspekt, der den Club-Fußball weltweit mittlerweile fest im Griff hat. Aus diesem Grund sollte es im Interesse aller sein, endlich Licht in das Dunkel des Neymar Prozesses zu bringen. Wobei es hier um Geldwerte geht, die sich dem normalen Vorstellungsvermögen vollständig entziehen. Wir bleiben für Sie am Ball und werden mit aktuellen Zahlenmaterial und einem möglichen Gerichtsurteil einen redaktionellen Schlussstrich unter diesen Fall ziehen. Es bleibt spannend zu sehen, wie viel einst der erste FC Bayern München für den Star Spieler aus Brasilien geboten hat. Oder sollen wir besser sagen wie viel Geld der Verein eingespart hat?

 Neymar rastet gegen Kolumbien aus

Erinnern Sie sich noch, an das tragische Foul an Neymar während der Fußball WM 2014 und den Bruch seines Fortsatzes im dritten Lendenwirbel? Daraufhin folgte ein desaströses Halbfinale gegen Deutschland mit einem Ergebnis von 1 : 7. Wer erinnert sich nicht an dieses Ereignis. Vergangenen Mittwoch ging es nicht um die Fußball WM, sondern nur um ein Gruppenspiel wieder gegen die verhasste Mannschaft – Kolumbien. Nachdem die gegnerische Mannschaft mit 0 : 1 in Führung ging, setzte Neymar zum Kopfstoß an und zettelte eine Rangelei an. Dieses Mal verbockte es Neymar ganz allein. So ging die gegnerische Mannschaft in Führung, und der Schuss ging nach hinten los. Trainer Dunga äußerte in einem Interview nach dem Spiel, Neymar wäre dieses Mal nicht ganz bei sich gewesen. Ein millionenschwerer Star hat halt auch einmal einen schlechten Tag.

Links zur weiterführenden Information

http://www.focus.de/sport/fussball/gerichtsbeschluss-zu-posse-um-neymar-darum-muss-der-fc-bayern-sein-angebot-fuer-neymar-oeffentlich-machen_id_4759174.html

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