Kolumne

FC Bayern München vs. ManU: Auf Mario Götze kommt es an

Zitterpartie für Guardiola

Heute um 20.45 Uhr trifft der Deutsche Rekordmeister im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League auf die Elf aus Manchester. Um die nächste Runde zu erreichen, wird vor allem ein Mann gefragt: Mario Götze, der als größtes Fußballtalent im deutschen Fußball gilt. Bei dem Rückspiel im München werden gleich vier Stammspieler den Bayern auf dem Platz fehlen: Thiago und Xherdan Shaqiri (verletzungsbedingt) sowie die gesperrten  Bastian Schweinsteiger und Javi Martinez.

ManU

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Götze als Geheimwaffe dabei

[sws_green_box box_size="630"]Im Hinspiel saß Mario Götze zunächst auf der Bank, die Bayern konnten im dicht gestaffelten Abwehrmauer der Gastgeber kein Durchkommen finden. „Wenn der Gegner mit zehn Spielern verteidigt, wird es schwierig, die Lücke zu finden“, sagte Götze in Manchester. Und genau das wird seine Aufgabe bei dem heutigen Spiel in München sein. [/sw[/sws_green_box]

Der kleine Knipser ist wie kein anderer Spieler in der Lage, auf engstem Raum konkrete Lösungen zu finden und Chancen für die Kollegen zu schaffen. „Im letzten Drittel müssen wir noch entschlossener, zielstrebiger sein“, meinte der Ex-Dortmunder.

Gute Qualitäten von Götze überzeugen

Bisher waren diese Aufgaben für Schweinsteiger oder Thiago reserviert, allerdings stehen diese Spieler für heute nicht im Kader.[sws[sws_highlight hlcolor="fbfac7"]ze[/sws_hi[/sws_highlight]er Guardiola auf verschiedenen Positionen zum Einsatz. In der Bundesliga wurde er bei insgesamt 23 Spielen sieben Mal eingewechselt und elf Mal kam er frühzeitig vom Platz.

In der Champions League war er bei acht Spielen dabei, bei denen er drei Mal ein- und vier Mal ausgewechselt wurde. Trotz all dem konnte er immer wieder seinen Ausnahmetalent und Weltklasse unter Beweis stellen. Seine Torbilanz lässt sich auch sehen: Acht Tore und sieben Vorlagen in der Liga sowie drei Tore und eine Vorlage in der Champions League sprechen für ihn.

Gegen ManU muss sich Götze beweisen

Bisher konnte der Münchner allerdings stets frei aufspielen, ohne den Druck zu verspüren. In Dortmund war Götze eine anerkannte Größe, ein Dreh- und Angelpunkt, in München dagegen tragen andere Spieler die Hauptverantwortung. Gegen Manchester United kommt es aber auch auf Götze an. Bayern-Coach wird ihn aller Wahrscheinlichkeit nach in die offensive Mittelfeldzentrale aufstellen, also genau dort, wo er sich am wohlsten fühlt.

Mit dem heutigen Spiel gegen Manchester wird er seinem Traum vom[sws_hig[sws_highlight hlcolor="fbfac7"]sws_highli[/sws_highlight]en. „Ich möchte auch mal ein Finale spielen“, sagte Götze mit Sehnsucht. Letztes Jahr im Wembley verpasste er das deutsch-deutsche Finale wegen einer Verletzung.

FC Bayern vor Manchester

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Artikelbild: © panthermedia.net / Milosh Kojadinovich

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