Kolumne

FC Bayern München: Augen auf Berlin gerichtet

Entscheidendes Spiel in Berlin steht bevor

Am Samstag ist der FC Bayern München Deutscher Mister im Fußball geworden. Das Team vom Pep Guardiola hat sich den Titel schon nach dem 3:1 Ende März in Berlin gesichert, danach folgte jedoch ein Leistungsabfall, der seinen Höhepunkt in der bitteren Niederlage gegen Real Madrid in der Champions League Halbfinale hatte. Am vergangenen Wochenende durften die Bayern ihren 24. Meistertitel in der Vereinsgeschichte feiern. Der Sieg gegen Stuttgart (1:0) war an diesem Tag jedoch zweitrangig.

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Ist das der Aufschwung?

[sws_red_box box_size=“630″]Mit dem Sieg gegen Stuttgart erhoffen sich die Verantwortlichen aus München, einen Umschwung erreicht zu haben. Schließlich müssen die Münchner am 17. Mai gegen die Elf vom Jürgen Klopp aus Dortmund antreten, um zwischen sich den Deutschen Pokalsieger 2014 auszumachen. Wie Karl-Heinz Rummenigge sagte, wird das Pokalfinale gegen Borussia entscheiden, ob aus einem „guten Jahr, eine sehr gute Saison wird“. [/sws_red_box]

Ein Sieg gegen den Erzrivalen aus dem Pott „der bayerischen Seele gut tun würde“ so  Rummenigge auf dem Abschluss-Bankett während der Meisterfeier.

Bayern-Spieler müssen konsequenter den Plan durchsetzen

„Wenn wir nicht gewinnen, dann wird der Sommer wahrscheinlich schwierig. Aber ich werde das ohne Probleme aushalten“, sagte [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Bayern-Trainer Guardiola[/sws_highlight] . Das Pokal-Spiel gegen BVB hat noch eine andere Bedeutung. Guardiola kündigte nach der Blamage gegen Real Madrid an, dass er in der Zukunft noch mehr auf seine eigene Spiel-Philosophie setzen wird.

Er wird auch nicht mehr so sehr auf die Vorschläge seiner Spieler Rücksicht nehmen. Um seinen Plan umzusetzen, hat der Katalane bereits fünf neue Spieler angefordert, was auch gleichzeitig bedeutet, dass sich der eine oder andere einen neuen Verein suchen muss. Das [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Endspiel in Berlin[/sws_highlight]  wird für einige Bayern-Spieler die letzte Möglichkeit sein, um sich zu empfehlen und Werbung in der eigenen Sache zu machen.

Einige Wackelkandidaten stehen fest

Eigentlich hat niemand [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]eine sichere Position im künftigen Bayern-Team[/sws_highlight] , sogar Bastian Schweinsteiger muss nach seiner durchwachsenen Leistung zittern. Top-Spieler wie Thomas Müller, Javi Martinez, Mario Mandzukic, Xherdan Shaqiri und auch Toni Kroos entsprechen auch nicht zu hundert Prozent dem Geschmack des Trainers.

Bei Claudio Pizarro weiß man noch nicht, ob sein gerade auslaufender Vertrag noch einmal um ein Jahr verlängert wird. Er war der Torschütze in der Schlussminute gegen den VfB Stuttgart und damit hat sich der 35-jährige Peruaner gut verkaufen können.

FC Bayern: Meisterfeier auf dem Marienplatz – Highlights (10.05.2014)

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Fabio Alcini

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