Kolumne

FC Bayern: Der Lewandowski-Deal ist nur der Anfang

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Der Konkurrenzkampf bei dem deutschen Rekordmeister war schon immer immens groß, aber so hart wie zu der Rückrunde war der Druck auf die Spieler noch nie. Trotz des „Luxusproblems“ plant FC Bayern weitere Millionen-Transfers, die den Klub von der Isar noch stärker machen sollen, aber auch personelle Unruhen einbringen können.

Die Abwehr soll mit einem Weltstar besetzt werden

Angesichts des Konkurrenzkampfs in den Reihen der FC Bayern appelliert der Sportdirektor Matthias Sammer jetzt schon an den Teamgeist der Fußballstars, um während der Rückrunde eventuelle Unruhen in dem hochkarätigen Kader der Münchner zu vermeiden. Von der personellen Abrüstung ist deswegen aber nicht die Rede. Ganz im Gegenteil, der Vorstand plant nach dem Mega-Deal und Verpflichtung des polnischen Nationalstürmers Robert Lewandowski, der von Borussia Dortmund im Sommer nach Bayern wechselt, die Verpflichtung eines Stars für die Abwehr der Münchner. Nach einem Bericht von der Bild-Zeitung sollte der Weltklasse-Verteidiger Gerard Piqué von der FC Barcelona, David Luiz von Chelsea oder Thiago Silva von Paris Saint-Germain im Gespräch sein.

Die teuerste Ersatzbank der Bundesliga

[sws_red_box box_size="630"] Auch wenn in der kommenden Saison keine neuen Zugänge kommen sollten, ist die Realität für einige Bayern-Spieler schon jetzt ziemlich hart. Außer dem Langzeitverletzten Holger Badstuber stehen dem Bayerntrainer Pep Guardiola derzeit alle Spieler zur Verfügung. Das kann dazu führen, dass einige Weltklasse- und Nationalspieler in den kommenden Monaten wohl mit der Ersatzbank vorlieb nehmen müssen. Der Sammer sagte der „Bild“: „Wir müssen perspektivisch denken und uns stets verbessern. Das machen wir unter anderem durch neue Transfers“. Das bedeutet unter anderem, dass trotz der Lewandowski-Verpflichtung auch Mario Mandzukic nicht weggegeben wird. In dieser Situation ist der Teamgeist gefragt wie noch nie, weil künftig bestimmt nicht alle Spieler mit der personellen Strategie der Bayern zufrieden sein werden. [/sw[/sws_red_box]

Teamgeist statt eigenem Ego

Der Nationalspieler Thomas Müller appelliert vor der Start der Bundesliga zu der Rückrunde an seine Teamkollegen, dass sie ein Team sind und wie ein Team agieren sollen. Auch wenn es viele gute oder hervorragende Spieler beim FC Bayern gibt, nur elf können gleichzeitig auf dem Platz stehen. Die Teamkollegen sollen deshalb professionell und kameradschaftlich damit umgehen können. Der deutsche Rekordmeister will in dieser Saison möglichst alle Titel an die Isar holen und dafür braucht er wirklich jeden Spieler. Auch wenn einer mal nicht zum Einsatz kommen sollte, darf er nicht beleidigt sein, sondern alles für die Mannschaft geben, so Müller. Man müsse einfach das eigene Ego zurückstellen und seinen Teamgeist zeigen.

FC Bayern verpflichtet Lewandowski

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Karsten Metternich

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