Kolumne

Englisch lernen als Rentner

Auch im Alter Englisch oder Französisch lernen möglich!

In der heutigen Zeit hat man es meist recht schwer, wenn man kein Englisch spricht. Als führende Weltsprache ist die englische Sprache mittlerweile auch nicht mehr aus Deutschland und insbesondere aus Bayern wegzudenken. Schon lange ist Englisch dabei nicht mehr nur im Geschäftsbereich unumgänglich, sondern auch in den normalen Sprachgebrauch übergegangen.

Englisch lernen Englisch lernen

Englisch lernen

Englisch lernen

Man spricht vom sogenannten Anglizismus, bei dem immer mehr englische Begriffe und Redewendungen Bestandteil einer anderen Sprache werden.

Ob man nun in ein Restaurant geht, indem große Schilder mit Angeboten zu „all you can eat“ werben oder die Tochter am Telefon davon spricht, dass man nun endlich einen „Babysitter“ gefunden hat – vor allem bei älteren Menschen sorgt der große Einfluss der englischen Sprache oft für Verwirrung und Hilflosigkeit.

Eine Fremdsprache lernen!

Oft ist die Sorge um Überforderung und Unfähigkeit, allerdings auch das Gefühl eines mangelnden Auffassungsvermögens der Grund, warum man sich als Mensch höheren Alters nicht an das Erlernen der englischen Sprache traut. Dabei gibt es gerade für Senioren und Rentner heutzutage tolle Möglichkeiten und Angebote, die das Lernen vereinfachen und nicht nur zu Erfolg, sondern auch zu Spaß beim Lernen führen ohne dabei überfordert zu werden.

Sprachschule

Ein guter Weg, um Englisch zu lernen, sind beispielsweise Sprachschulen oder Sprachkurse, die es in nahezu jeder Stadt in Deutschland gibt. Vor allem für ältere Menschen werden immer mehr Spezialkurse angeboten, die mit angepassten Konzepten noch besser auf diese eingehen als ein Standardkurs für jedermann. Der direkte Sprachkontakt mit der Lehrkraft und die Möglichkeit vor Ort und Stelle, Hilfe bei Unverständnis suchen zu können, sind dabei bedeutende Vorteile. Ebenfalls findet man bei solchen Angeboten netten Anschluss zu Schülern gleichen Alters, was zusätzlich für noch größere Motivation sorgen kann.

Beispiel & weitere Infos: www.globalingua.de

Fernkurs

Eine Alternative zu lokalen Sprachschulen bildet das Belegen eines Fernkurses, bei dem zwar ebenfalls eine Lehrkraft unterrichtet, der Kontakt zu dieser jedoch nie vor Ort besteht, sondern ausschließlich über das Internet, per Postweg und in manchen Fällen auch per Telefon umgesetzt wird.

Bei diesem Lernsystem ist vor allem eine hohe Eigenmotivation und Disziplin gefragt, da der zu erlernende Stoff selbst erarbeitet werden muss. Natürlich gibt es hierbei auch Hilfestellungen seitens des Lehrers und viele unterstützende Materialen. Ein Fernkurs bietet vor allen Dingen große Unabhängigkeit und gestaltet die Lernzeit zwecks Terminen erheblich flexibler. Jedoch sollte man bedenken, dass es hier keine regelmäßige, verbale Sprachanwendung gibt und der Kontakt zu Mitlernenden eher gering ausfällt.

Beispiel & weitere Infos: www.hochschulkompass.de

Sprachreise

Besonders effektiv ist auch die Option einer Sprachreise mit Aufenthalt im entsprechenden Land, die man bei etlichen Anbietern buchen kann. Eine solche Reise bietet die Chance, sich direkt vor Ort in Gespräche mit Muttersprachlern zu begeben und damit die typischen Alltagssituationen sprachlich zu bewältigen. Abgesehen davon wird der Aufenthalt begleitet durch Unterricht in einer Gruppe, in der man sich auch mit anderen Teilnehmern austauschen kann.

Untergebracht wird man meist in einer netten Gastfamilie, was eine zusätzliche Verbesserung der Sprachentwicklung fördert, denn auch hier wird die Sprache direkt angewandt und trainiert. Während der Spracherwerb Hauptziel einer solchen Reise ist, ist sie nebenbei aber ebenfalls eine tolle Gelegenheit, die fremde Kultur besser kennenzulernen, was die Motivation ankurbeln und für viel Unterhaltung sorgen kann. Die Kosten einer Sprachreise sind jedoch leider nicht allzu gering und finanziell mit einem normalen Urlaub zu vergleichen, was natürlich das nötige Kleingeld dafür erfordert.

Beispiel & weitere Infos: www.ef.de

Lernsoftware

Wem die genannten Möglichkeiten mit zu viel Stress und Verpflichtung verbunden sind, muss trotzdem nicht verzagen. Denn einen einfachen und unverbindlichen Einstieg in die Englische Sprache findet man sehr gut mittels sogenannten Lernsoftwares für den Computer. Ein solches Sprachprogramm bietet neben Vokabelhilfen, Audiotraining und Videomaterial, ausführliche, leicht zu verstehende Erklärungen und Einführungen in die Welt der Grammatik.

Speziell für unsichere Anfänger höheren Alters, die noch gänzlich unvertraut mit der englischen Sprache sind und die das Sprechen vor anderen Leuten, wie es zum Beispiel in einer Sprachschule üblich ist, abschreckt, beweist sich eine Lernsoftware als lockerste Methode, um in die Sprache zu finden und erst mal ein wenig Sicherheit aufzubauen .

Auf dem Markt gibt es die unterschiedlichsten Programme für jede Zielgruppe– für jung oder alt, für Anfänger und Fortgeschrittene. Eine Lernsoftware ermöglicht vor allem die größte Unabhängigkeit und Flexibilität beim Lernen, denn die Lerndauer kann jeder selbst bestimmen und an feste Termine ist man dabei auch nicht gebunden. Im Vergleich mit einer Sprachschule etwa, lässt sich mit einer Software das Lernen erheblich individueller gestalten, da man sämtliche Trainingseinheiten so oft wiederholen kann wie man möchte und sich nicht dem Rhythmus einer Klasse anpassen muss.

Beispiel & weitere Infos: www.sprachkurs-software.de

Fazit

Fazit

Fazit

Im Gegensatz zu anderen Lernvarianten ist eine Lernsoftware mitunter sehr kostengünstig, sodass das Englisch Lernen auch für einen kleineren Geldbeutel erschwinglich ist. Eine Möglichkeit, erst mal in ein Programm reinzuschnuppern, besteht außerdem auch, denn von vielen Anbietern gibt es ein unverbindliches Demoprogramm, das einen kleinen Einblick in die Lernsoftware bietet, um sich Benutzeroberfläche und Aufbau vor Kauf anschauen zu können.

Letztendlich führen aber viele Wege nach Rom (oder in die englische Sprache) und für Menschen im höheren Alter gibt es heutzutage viele, individuelle aber vor allem ganz einfache Hilfsmittel und Angebote, um frustfrei Englisch zu erlernen.

Welche Methode am geeignetsten ist, bleibt jedem selbst überlassen, doch auf jeden Fall birgt das Englisch Lernen viel Spaß und auch Abwechslung im Rentneralltag! Und den Stolz, den man verspürt, wenn man sich endlich im nächsten Urlaub mit anderen, fremdsprachigen Gästen auf Englisch unterhalten kann oder bei neumodischen Begriffen des Enkels nicht mehr auf Erklärung angewiesen ist, ist einfach unbezahlbar!

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net Cathy Yeulet
Mitte-Unten: © panthermedia.net Randolf Berold

 

Über Simon Schroeder (86 Artikel)
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