Kolumne

Endlich wieder gut schlafen – Tipps gegen Schlaflosigkeit

Unruhige Nächte, in denen man nicht einschlafen, beziehungsweise durchschlafen kann, kennt fast jeder. Am Morgen fühlt man sich schlapp und nicht wirklich gut erholt. Doch was, wenn dieses Problem regelmäßig auftritt? In diesen Fällen könnte es sich um eine Schlafstörung handeln, die unbedingt auf die ein oder andere Weise behandelt werden sollte. Schließlich können durch anhaltenden Schlafmangel diverse Krankheiten wie beispielsweise Herzprobleme entstehen. Doch was hilft wirklich bei anhaltender Schlaflosigkeit? Und ab wann sollte man zum Arzt gehen?

Probleme beim Einschlafen | © panthermedia.net /Monkeybusiness Images Probleme beim Einschlafen | © panthermedia.net /Monkeybusiness Images

Was sind Schlafstörungen?

Wenn man nach einem besonders stressigem Tag mal nicht so gut schläft wie sonst, heißt das nicht unbedingt, dass man an einer Schlafstörung leidet. Tritt die Schlaflosigkeit allerdings ohne triftigen Grund und über einen längeren Zeitraum immer wieder auf, ist Vorsicht geboten. Denn wer nicht gut einschlafen kann oder morgens noch weit vor dem eigentlichen Aufstehen wach wird, könnte unter einer Schlafstörung leiden, welche nach Möglichkeit behandelt werden sollte. Schließlich sind Betroffene nicht nur gereizt, müde und unruhig, sondern können zudem auch durch den Schlafmangel ernsthafte gesundheitliche Probleme bekommen, wie ein geschwächtes Immunsystem, kognitive Störungen oder Herzkrankheiten. Um dies zu verhindern, sollten diejenigen, die unter regelmäßigem Schlafmangel leiden, einen Arzt aufsuchen und zusätzlich versuchen, wieder einen gesunden Schlafrhythmus herzustellen.

Wie entstehen Schlafstörungen?

Wie auch ndr.de berichtete, können Schlafstörungen unterschiedliche Ursachen haben. Dazu gehören körperliche Ursachen, wie beispielsweise Schmerzen und bestimme Krankheiten, die zu Schlaflosigkeit führen. Doch auch anhaltender Stress, Depressionen oder andere Angstzustände sorgen unter Umständen dafür, dass man nicht wirklich gut schlafen kann. In vielen Fällen sind auch falsche Schlafgewohnheiten eine Ursache für Schlaflosigkeit.

5 Tipps gegen Schlaflosigkeit

1. Den natürlichen Schlafrhythmus wiederherstellen

Um den eigenen Schlafrhythmus und die eigene „innere Uhr“ wieder in den Griff zu bekommen, solltet ihr darauf achten, feste Schlafenszeiten einzuhalten, also beispielsweise immer um die gleiche Uhrzeit ins Bett zu gehen und aufzustehen. Auf diese Weise kann sich der Körper besser an den Schlafrhythmus gewöhnen und das Einschlafen fällt leichter. Darüber hinaus sollten Mittagsschäfchen in der Regel vermieden werden, auch wenn sie verlockend sind.

2. Entspannungsübungen

Anstatt abends noch lange über die eigene Schlaflosigkeit oder Dinge, die am Tag passiert sind nachzugrübeln, solltet ihr lieber dafür sorgen, dass sich euer Körper entspannen kann und zur Ruhe kommt. Eine Methode hierzu sind Atem- und Entspannungsübungen. Dazu zählt beispielsweise autogenes Training, welches häufig auch begleitend zu anderen Behandlungen empfohlen wird.

3. Keine koffeinhaltigen Getränke am Abend

Um abends nicht wieder wach zu werden, solltet ihr anregende Getränke wie Kaffee oder andere koffeinhaltige Produkte vor dem zu Bett gehen vermeiden. Auch die letzte Mahlzeit des Tages sollte etwa drei bis vier Stunden, bevor ihr euch schlafen legt, eingenommen werden, damit ihr nicht mit üppig gefülltem Bauch im Bett liegt.

4. Nahrungsergänzungsmittel

Neben den herkömmlichen Schlaftabletten, die dafür sorgen sollen, dass man endlich wieder länger durchschlafen kann, gibt es einige Nahrungsergänzungsmittel, die in vielen Fällen Schlaflosigkeit lindern können. Zum Beispiel können Nahrungsergänzungsmittel wie 5HTP, über das ihr euch bei diesem bekannten Fachmagazin genauer informieren könnt, ganz natürlich die eigenen Schlafmuster verbessern, da es im Gehirn zu Neurotransmittern umgewandelt werden kann, die den Schlaf regulieren. Das Mittel kann also in der Regel, solange es richtig angewendet und dosiert wird, die Schlafqualität verbessern.

5. Sport treiben

Wer tagsüber für ausreichend Sport und Bewegung sorgt, der regt nicht nur viele Körperfunktionen auf positive Weise an und tut etwas für seine Gesundheit, sondern kann in vielen Fällen auch Schlaflosigkeit vermeiden. Hat man sich tagsüber viel bewegt, ist man abends oft müde und ausgepowert. Dieser Zustand kann unter Umständen dabei helfen, dass man abends besser einschlafen kann, ohne Medikamente zu sich nehmen zu müssen.


Weitere wichtige Infos zum Thema Schlafstörung und Schlaflosigkeit findet ihr auf apotheken-umschau.de.


Fazit zu den Tipps gegen Schlaflosigkeit

Schlafprobleme | © panthermedia.net /bmf2218

Schlafprobleme | © panthermedia.net /bmf2218

Falls ihr schon seit längerer Zeit unter Schlafproblemen leidet, sollte ihr euch von einem Arzt beraten und untersuchen lassen, damit ihr beispielsweise Ursachen der Schlaflosigkeit klären könnt. Neben Schlaftabletten können auch Behandlungen wie kognitive Verhaltenstherapien oder Entspannungstechniken dabei helfen, endlich wieder zu einem gesunden Schlafrhythmus zu finden. Durch die oben genannten Tipps erleichtert ihr euch noch zusätzlich das Einschlafen und sorgt dafür, dass ihr durch einen tiefen Schlaf Erlebnisse und Erfahrungen besser verarbeiten könnt. Welche Methode euch am besten helfen, um endlich wieder besser durchschlafen zu können, probiert und entscheidet ihr am besten ganz individuell. Nichtsdestotrotz solltet ihr nicht unbedingt darauf verzichten, euch die Meinung eines Arztes einzuholen.

Über Simon Schroeder (86 Artikel)
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