Kolumne

eCarTec

Elektroautos im Vormarsch Elektroautos im Vormarsch
Elektroautos im Vormarsch

Elektroautos im Vormarsch

Elektromobilität ist das große Thema unseres Jahrhunderts, weil andere Resourcen zur Neige gehen werden. Die Probleme sind noch lange nicht gelöst, aber auf einem sehr guten Weg.

Deutschland und Frankreich sind in Europa die eigentlichen Pioniere im Bereich von Elektromobilität. München und Paris kristallisieren sich jeweils aktuell als Hauptstadt der Elektromobilität heraus.

Eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern ist angedacht und sinnvoll. In beiden Städten hat sich eine Organisation mit der Bezeichnung eCarTec etabliert. Einziges Thema bei dieser Organisation ist die gesamte Bandbreite rund um den Fortschritt bei der Elektromobilität. eCarTec präsentiert auf Veranstaltungen relevante Fragen mit dem Ziel, dass Teilnehmer Erfahrungen und Gedanken austauschen. Aussteller und Besucher werden von den Leitmärkten in Deutschland und Frankreich akquiriert. Diese gemeinsamen Plattformen berücksichtigen alle relevanten Themen in Bezug auf Elektromobilität.

eCarTec Munich 2012: Neuste Trends für Elektro- und Hybrid-Mobilität

Elektromobilität in der Praxis

Zurzeit sind nur wenige Elektro-Autos zugelassen und im Straßenverkehr unterwegs. Die Modell Auswahl an Elektro-Autos ist noch sehr begrenzt. Nur wenige Tausend Besitzer haben sich an den kostspieligen Kauf gewagt. Im Prinzip ist ein Elektro-Auto aktuell lediglich als Zweitwagen zu nutzen.

Der Aktions-Radius und die Reichweite sind noch lange nicht zufriedenstellend. Nur wenige Tankstellen bieten die Aufladung für Elektro-Autos an. Das Aufladen ist simpel an einer Steckdose mit 230 Volt möglich.

Das Starkstrom-Aufladegerät ist ein Zubehör des Autos und wird immer mit ausgeliefert. Allerdings muss für die Aufladung ein bestimmter Zeitraum eingeplant werden. Der Zeitfaktor ist ein Handicap der Elektromobilität. Bis zum Jahr 2020 sollen möglichst mehrere Millionen Elektro-Autos die Straßen unsicher machen. So wünschen es sich die Politiker. Bis dahin ist aber noch ein sehr weiter Weg. Auch Autobauer würden sicher sehr gern ihre Verkaufszahlen steigern.

Messe eCarTec 2012 München – Trade Fair eCarTec 2012 Munich

Investitionen in Elektromobilität sind kostspielig!

Die Autobauer erhalten keinerlei staatliche Subventionen. Von der Politik wird der Ausbau der Elektromobilität nur mit Worten unterstützt, wodurch es einigen Herstellern schon schwer fällt, die Forschung anzutreiben. Die Organisation eCarTec ist auf diesem Gebiet wesentlich agiler.

Allen Interessenten zu dem Thema Elektromobilität bietet sie eine ausgezeichnete Plattform. Elektrofahrzeuge aller Art befinden sich im Blickfeld von eCarTec. Neben Autos hat die Elektromobilität unter anderem auch von Fahrrädern, Motorrollern und Transportern Besitz ergriffen.

Alle Konstrukteure, Designer, Händler und Entwickler dieser Sparte können sich auf diversen Messen bei Ausstellern über den neuesten Stand der Elektromobilität ein Bild machen. Fachleute unter sich erzielen so manchen Fortschritt. Allein durch Diskussion und Weitergabe von Erkenntnissen. Die Bemühungen von eCarTec in dieser Richtung sind mehr als lobenswert. Insbesondere das Betätigungsfeld in München und gleichzeitig in Paris wird die weitere Entwicklung der Elektromobilität beflügeln. Zum Beispiel findet in München vom 15. bis 17. Oktober 2013 wieder eine Messe zum Thema Elektromobilität statt.

eCarTec – Munich – 2012 | ALTmob.com

Fazit

Hochleistungs-Akkus für langfristige Speicherung von Strom sind notwendig für den längeren Betrieb von Elektrofahrzeugen. Da fehlt es noch an der richtigen Innovation. Bei den e-Bikes hat sich folgende Lösung herauskristallisiert. Entlang beliebter Radstrecken werden in bestimmten Abständen Aufladestationen eingerichtet.

Das erfordert eine Pause von einiger Zeit. Als Alternative wird dort ebenfalls der Umtausch der Akkus angeboten. Damit ist dann eine sofortige Weiterfahrt möglich und man muss nicht eine lange Zeit an der Ladestation warten.

Falls die Konstruktion signifikant leistungsfähiger Akkus für Autos nicht in absehbarer Zeit gelingt, muss eine Alternative her. Da ist ein ähnliches System wie bei den eBikes daher denkbar. Dazu könnte das komplette Tankstellennetz involviert werden. Für die Photovoltaik-Technik sind bereits stromspeichernde Akkus entwickelt worden. Allerdings sind sie momentan noch genauso überdimensioniert groß wie vor Jahrzehnten die ersten leistungsfähigen Rechner. Für den Einbau in ein Elektrofahrzeug sind diese daher ungeeignet.

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Peter Uphoff

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