Kolumne

DSL in Bayern

DSL in Bayern DSL in Bayern
DSL in Bayern

DSL in Bayern

Bayern ist – nach Aussage des ehemaligen Ministerpräsidenten – das Land der Laptops und Lederhosen.

Und kein Laptop sollte ohne Internetverbindung sein, oder? Das ist in Bayern eigentlich auch kein Problem.

Der Ausbau des ehemals spärlichen Netzes schreitet schnell voran, und viele Ortschaften verfügen inzwischen auch über DSL in hohen Stärken. Dank dem Förderprogramm der bayerischen Regierung, verfügt mittlerweile jede Gemeinde mindestens über DSL 3000.

Momentan werden aber immer noch Gewerbe- und Kumulationsgebiete gefördert, und auch der Ausbau in kleineren Gemeinden schreitet weiterhin voran. Auch wenn flächendeckende Glasfaserverbindungen für ganz Bayern momentan noch utopisch genannt werden, so soll als Kernziel zumindest ein leistungsstarkes DSL im gesamten Freistaat zur Verfügung stehen. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten der Freistaat Bayern und die verschiedene Telekommunikationsunternehmen Hand in Hand zusammen.

2008 sah es noch anders aus: DSL-Wüste Bayern

DSL-Verbindung dank der Telekom

Die Telekom baut ihre Netze in Bayern stark aus. Allein 2011 wurden über 340 Gemeinden mit neuen, schnellen DSL-Verbindungen ausgestattet, wovon vor allem Kommunen außerhalb von Ballungsräumen profitiert haben.

Obwohl der Ausbau der Leitungen (PDF) für privatwirtschaftliche Unternehmen sehr teuer ist, investiert die Telekom seit langen Jahren große Summen in den Ausbau ihres Netzes. Jährlich werden neue Kooperationen zwischen dem Telekommunikationsgiganten und den bayerischen Kommunen abgeschlossen, wovon letztere profitieren.

Wo der Ausbau des Netzes – aus welchen Gründen auch immer – nicht möglich ist, da versucht die Telekom andere Lösungen anbieten zu können, zum Beispiel über das Mobilfunknetz. Dank der starken Position auf dem Markt, ist die Telekom zudem in der Lage ihren Kunden gute Verträge anbieten zu können. Starke Leistungen, mit hohen Geschwindigkeiten und guten Transferraten, was durch die starke Stellung der Deutschen Telekom erst möglich gemacht wird. Aus diesem Grunde entscheidet sich knapp über die Hälfte der DSL-Kunden für einen Anschluss bei der Telekom.

Wie kommt DSL ins Haus? – Deutsche Telekom AG

Ebenfalls Top-Noten bei 1&1 und Kabel Deutschland

Der bekannte Anbieter 1&1 ist bereits ein alter Hase im Internetmarkt. Seit 1992 bietet das Unternehmen ihren Kunden Internetzugänge an, und heute hat sich das Sortiment bereits lange auch über das übliche DSL hinweg ausgebreitet.

Als deutschlandweite Nummer Drei der Internetanbieter, bezogen auf die Verbreitung, bietet 1&1 eine DSL-Leitung zu wirklich guten Konditionen an, für die sich mittlerweile immer mehr Kunden begeistern können. Besonders die Flatrate-Angebote des Unternehmens fallen durch günstige Preise auf, die aber keinesfalls schlechte Leistungen nach sich ziehen.

Im Gegenteil. Die Angebote von 1&1 sind eine ziemlich gute Mischung aus Geschwindigkeit und Preis, sodass man tatsächlich frei und grenzenlos mit einer Telefonflat telefonieren kann, was das Unternehmen letztendlich natürlich so beliebt gemacht hat. Kabel Deutschland feiert 2013 hingegen „erst“ das zehnjährige Firmenjubiläum. Seit 2007 bietet die Firma auch die schnellen Internetanschlüsse an, in mehreren Großstädten sogar mit bis zu 100 MBit/s Downstream. In Bayern ist diese Geschwindigkeit zurzeit vor allem in Würzburg und München verfügbar. Ansonsten bietet Kabel Deutschland auch für die Region gute Bandbreiten zu vernünftigen Preisen an, weshalb sich die Firma bereits einen guten Kundenstamm zulegen konnte.

10 Jahre DSL Highspeed für Deutschland

Als Fazit lässt sich sagen, dass der Ausbau des DSL-Netzes in ganz Bayern zügig vorangeht, und auch in Zukunft noch weiter vorangetrieben wird. In fast jeder Kommune steht heutzutage leistungsstarkes DSL zur Verfügung. Lediglich einige graue Flecken bleiben noch übrig, in denen kein Hochgeschwindigkeits-DSL zur Verfügung steht. Doch auch hier wird das Netz stetig ausgebaut, und besonders in Ballungszentren ist DSL mit sehr hoher Bandbreite verfügbar.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Stefan Kriegel

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