Kolumne

Die Weihnachtstrucker rücken wieder aus…

Von: Jan Sievert

Besonders in der Vorweihnachtszeit gibt es unzählige Spenden- und Hilfsaktionen, wobei es für jeden von uns wohl unmöglich ist, überall etwas zu spenden. Zu den größeren und bekannteren Spendenaktionen gehört neben „Weihnachten im Schuhkarton“ definitiv auch die Antenne Bayern Weihnachtsrucker-Tour, mit der armen Kindern und Familien in Osteuropa geholfen wird.

Seit 1994 sind die Weihnachtstrucker von Antenne Bayern eine Institution.

Die Idee dazu hatte 1994 die Antenne Bayern Moderatorin Angelika Demmerschmidt. Jedes Jahr werden seitdem in der Vorweihnachtszeit von fleißigen, ehrenamtlichen Paketschnürern wie Ihnen und mir Lebensmittelpakete zusammengsetellt, die dann überall im Freistaat an allen Johanniter-Dienststellen, allen Lidl-Filialen, A.T.U-Filialen und auch an vielen Truckerhöfen abgegeben werden können. Von dort aus werden sie dann ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag mit den Hilfskonvois der Johanniter nach Albanien, Bosnien, Rumänien und Moldawien gefahren, wo sie persönlich an Kinder und Familien, die unterhalb der Armutsgrenze leben, verteilt werden.

Letztes Jahr wurden insgesamt 62.000 Pakete abgegeben, und seit 1994 sogar über eine halbe Million! Wenn Sie nun mithelfen wollen, die Anzahl dieses Jahr noch weiter zu steigern, dann nichts wie los! Folgendes sollten sie jedoch noch beachten:

Ihre geschnürten Pakete können Sie noch bis zum 21. Dezember in allen oben genannten Stationen abgeben, wobei jedes Paket der Fairness halber und zur Vermeidung von Schwierigkeiten mit dem Zoll genau folgende Dinge enthalten sollte:

1 Geschenk für Kinder (Malbuch/Block und Buntstifte)
3 kg Zucker
3 kg Mehl
1 kg Reis
1 kg Nudeln
1 Liter Speiseöl
3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten
3 Packungen Kekse
5 Tafeln Schokolade
500 g Kakaopulver
2 Duschgel
1 Handcreme
2 Zahnbürsten
2 Tuben Zahnpasta

Ein kleine Opfer für uns, eine große Freude für die Kinder und Familien, denen es nicht so gut geht, wie den meisten hierzulande.

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