Kolumne

Die erste eigene Wohnung in München! | Direkt im Zentrum anmieten?

Eigene Wohnung in München Eigene Wohnung in München
Eigene Wohnung in München

Eigene Wohnung in München

Gerade jetzt, wo generell schon eine Wohnungsknappheit in Deutschland herrscht, wird es vielen besonders schwer gemacht, die das erste Mal eine eigene Wohnung beziehen wollen.

Besonders in Städten, wo die Mietpreise sehr hoch sind, wird man viele Abstriche machen müssen und an jedem Ende sparen müssen. Schon jetzt beweist eine Statistik, dass mindestens das halbe Einkommen nur für die Unterkunft aufgebraucht wird.

Diesen Umstand können sich nur wenige leisten, weshalb immer mehr dazu gezwungen sind, sich stark einzuschränken. Investoren stecken ihr Geld lieber in die hochpreisigen Immobilien und sanieren zum Teil normale Wohnungen ohne Sinn und Verstand. Dadurch gibt es immer mehr überteuerte „Luxus-„ Wohnungen. Jedoch möchte diese kaum jemand haben. Mal abgesehen davon, dass es sich auch fast keiner leisten kann, solch eine Wohnung tatsächlich dauerhaft zu beziehen.

Wohnen im Ballungsraum München – Bayern

Wie kann man bei der ersten Wohnung sparen?

Besonders diejenigen, die das erste Mal eine eigene Wohnung beziehen wollen, haben oftmals nur ein geringes Budget zur Verfügung, um diese dann auch auszustatten oder zu renovieren. Hinzu kommen dann im Regelfall noch extreme Mietpreise, Kautionen und Maklercourtagen.

Gerade in Bayern und vor allem in München sind die Mietpreise regelrecht explodiert. Daher ist der erste Tipp wohl, sich eine Wohnung im Randgebiet von München zu suchen, wenn man in dieser Stadt wohnen muss.

Die erste eigene Wohnung wird man daher wohl auch eher über das Internet suchen und nicht über einen Makler. Wie man in dem Link von Immowelt zum Beispiel sehen kann, gibt es dort auch die Option nach „provisionsfreien“ Wohnungen zu suchen. Dann werden einem die Wohnungen angezeigt, die ohne Makler vermittelt werden. Das spart zumindest die Maklerkosten. Wenn man eine Wohnung dann auch endlich gefunden hat, wird man aber in der Regel immer eine Kaution hinterlegen müssen. Hier kann der Vermieter bis zu 3 Monatskaltmieten netto verlangen.

Mietwohnungen werden zum Luxus

Mietwohnungen werden zum Luxus

Gerade bei einer Kaltmiete von bis zu 800 Euro kann das zu einem teuren Spaß werden und diese Miethöhen sind in München und auch im Randgebiet nicht selten. Wer so eine Summe nicht auftreiben kann, wird wohl einen Kautionskredit aufnehmen müssen.

Man bezahlt monatlich eine gewisse Summe und am Anfang des Mietverhältnisses, wird die Kaution an den Vermieter überwiesen. Am Ende des Mietverhältnisses bekommt man die Kaution dann aber natürlich wieder auch ausgezahlt. Obwohl es hier natürlich auch diverse andere Modelle gibt, wie die Zahlung der Kaution abgewickelt werden kann.

Um wirklich Geld zu sparen, muss man sich zum Anfang schon überlegen, wie viel Platz eigentlich benötigt wird. Besonders wenn es sich um die erste Wohnung handelt, wird man viele Kompromisse eingehen müssen, damit man etwas Geld sparen kann.

Deswegen nutzen auch immer mehr die Möglichkeit einer WG. So kann man wieder etwas Geld zurückhalten und teilt sich die allgemeinen Kosten. Allerdings ist das ein großer Kompromiss. Erst recht wenn man eigentlich aus dem Grund auszieht, um mal etwas Ruhe und Zeit für sich zu haben. Für diejenigen wird so ein Modell wohl nicht infrage kommen. Da bleibt einem dann nichts anderes übrig, als den eigenen Wohnraum zu beschränken und sinnvoll zu nutzen.

360 neue Wohnungen für München

Fazit: Es ist eigentlich schade, dass man heute dazu gezwungen wird, so viele Eingeständnisse einzugehen. Die Wohnungen selbst werden zu einem sehr teuren und fast unbezahlbaren Gut. Da überlegen sich schon viele, ob sie dann wirklich schon von Zuhause ausziehen wollen.

Einige haben leider nicht immer die Wahl und müssen mit sehr wenig Geld zurechtkommen, nur weil die Wohnung so teuer ist. Es wird eigentlich langsam Zeit, dass es auch hier Höchstgrenzen gibt, die von den Vermietern auch nicht umgangen werden können.

Gerade in München und aber auch anderen großen Städten kann man den Eindruck gewinnen, dass Investoren die Not ausnutzen und so tiefer in die Taschen der Mieter greifen können. Man kann nur hoffen, dass hier die Regierung irgendwann eingreifen wird.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Mitte-Links: ©panthermedia.net Thomas Huster

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