Kolumne

Der südlichste Landkreis in Deutschland: das Oberallgäu

Von: Marcus Schweizer

foto-marcus-27An der Grenze zu Österreich und dem Kleinwalsertal liegt das Oberallgäu und bietet vor allem dem Tourismus vielfältige Möglichkeiten. Der Landkreis ist aus geografischen Gesichtspunkten interessant. An der südlichen Ecke kommen Österreich und die Schweiz zusammen, die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern verbinden sich ebenfalls hier und der Bodensee liegt nah.

So malerisch ist das Oberallgäu - Foto: © Siegbert Pinger / PIXELIO

So malerisch ist das Oberallgäu – Foto: © Siegbert Pinger / PIXELIO

Das Wappen des Landkreises zeugt von den Veränderungen und Umbrüchen, in seiner jetzigen Form entstand das Oberallgäu erst im Jahr 1972. Die Landkreise Sonthofen und Kempten wurden durch die Gebietsreform zusammengeschlossen. Dieser Zusammenschluss zeigt sich im Wappen des Landkreises. Links ist Kempten mit weißen Bergen, rotem Hintergrund und dem blauen Streifen zu sehen. Die rechte Seite beinhaltet die drei staufischen Löwen, die die Herkunft vom Herzogtum Schwaben beurkunden.

Der Landkreis pflegt heute die große Vielfalt der Natur. Fast die Hälfte der Fläche besteht aus 23 Landschaftsschutzgebieten und über 10 Naturschutzgebieten. Davon unabhängig gibt es 87 Naturdenkmäler und 3 Vogelschutzgebiete. Der niedrigste Punkt beträgt 585 Meter in der Nähe von Aach, der höchste Punkt liegt auf der Hochfrottspitze bei 2.649 Metern über dem Meeresspiegel. Für den Schutz dieser Landschaft vergibt der Landkreis jedes Jahr Preise. Den Goldenen Ehrenring für hervorragendes Engagement, die Landkreismedaille für besondere Verdienste und den Kulturpreis für Leistungen im Bereich von Kunst, Kultur und Heimatpflege. Dass Tourismus im Landkreis eine besondere Rolle zukommt, darf da nicht verwundern. Die Landschaft lädt geradewegs dazu ein, einen Ausflug oder Urlaub im Oberallgäu zu verbringen.

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