Kolumne

Der Steigerwald-Panoramaweg: auf Schusters Rappen durch Franken

Von: Ingrid Neufeld

Wandern ist wieder „in“. Spätestens seitdem viele Menschen auf dem „Jakobsweg“ unterwegs sind. Wandern liegt im Trend bei denjenigen, die Bewegung mit Tiefgründigem verbinden wollen und auch bei denjenigen, die einfach Spaß an der Natur haben.

Wanderwege gibt es viele. Doch ein besonders schöner Weg ist der Steigerwald-Panoramaweg, der über 160 km von Bamberg nach Bad Windsheim führt. Das besonders Reizvolle an diesem Wanderweg ist, dass er keine bestimmte Landschaft zum Ziel hat, also nicht nur Berge, sondern er führt durch abwechslungsreiche Gebiete, wie weiche Hügel, Wälder, Weiher, Flüsse und sogar Weinberge.

Muss man bei so einem Panorama noch mehr sagen? Foto: Simon Koopmann

Der Weg windet sich von der Aisch bis an den Main. Die vielen am Weg liegenden Ortschaften haben ebenfalls einiges zu bieten, stille Kirchen, beeindruckende Schlösser und interessante Museen. Den Wanderer erwarten Fachwerkhäuser, Burgruinen und Klöster.

Selbstverständlich gibt es auch genügend Gasthäuser, in denen der Wanderer deftige Brotzeiten und fränkische Spezialitäten vorfindet. Je nach Region trinkt er dazu ein Seidla Bier, oder einen Schoppen Wein. Er kommt von der Bierregion in die Weingegend, oder umgekehrt, je nach Ausgangspunkt. All das liegt auf seiner Strecke.

Wer den Steigerwald-Panoramaweg erwandern will, startet wahlweise in Bamberg, oder Bad Windsheim. Bamberg ist natürlich eine Stadt, die schon eine ganze Menge zum Besichtigen und Anschauen bietet. Danach geht’s nach Eltmann, Eschenau, Gerolzhofen, Ebrach, Abtswind, Iphofen, Bullenheim, Herbolzheim bis nach Bad Windsheim. Eingeteilt in Tagesetappen sind zehn Tage schnell vorbei. Der Wanderweg ist sehr gut markiert. Viele Aussichtspunkte ermöglichen einen herrlichen Blick über das Land. Der Wanderer bewundert die schöne Altstadt in Gerolzhofen, besichtigt unterwegs das Kräuter- und Gewürzmuseum in Abtswind und probiert einen Schoppen im malerischen Iphofen.  In Bad Windsheim angekommen locken neben verschiedenen Attraktionen wie das Freilandmuseum auch die Therme zur Entspannung.

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