Kolumne

Der Isarwinkel – bayerische Bilderbuchlandschaft

Von: Michael Neißendorfer

Jedes Wochenende zieht es tausende Münchner nach Süden in Richtung Alpen. Trotzdem findet man gerade im Isarwinkel immer wieder ruhige Ecken und mitunter sogar an heißen Sommerwochenenden spontan ein freies Zimmer in einer Pension. Auch das trägt zur Beliebtheit der malerischen Ecke zwischen Bad Tölz, Wallgau und dem Sylvensteinsee bei.

So malerisch ist´s im Isarwinkel – Foto: Ingo2802

Die zum Isarwinkel gehörenden Münchner Hausberge, wie Benediktenwand, Herzogstand und Soiernspitze, um nur einige zu nennen, sind weder besonders hoch noch wildzerklüftet, warten aber mit kontrastreicher Aussicht nach zwei völlig verschiedenen Seiten auf: Von diesen Logenplätzen aus reicht der Blick weit nach Norden, ins flache Voralpenland mit seinen im Grünen versteckten Dörfern, oder nach Süden, ins Felsengrau von Karwendel und Wetterstein. Dazwischen prägen Seen, wie der Kochel-, Walchen- oder Sylvensteinsee, den Charakter des Isarwinkels.

So grün wie diese wald- und wiesenreichen Region ist auch die Farbe der noch jungen, frischen Isar, die sich von Scharnitz kommend über Wallgau, das Isargries, den Sylvensteinsee bis Bad Tölz ihren eigenen Weg durch die bayerische Bilderbuch-Landschaft gebahnt hat.

Die Palette für Ausflügler reicht von interessanten Kultur-Spaziergängen und leichten Wanderungen, über Biergarten-Runden oder Mini-Klettersteige, Badespaß im Isargries und Mountainbike- oder Rennradtouren bis hin zu gestandenen Bergtouren wie die Überschreitung der Benediktenwand oder die Soiernkessel-Umrundung. Und das dürfte nicht nur für Münchner interessant sein.

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