Kolumne

Das Naturwaldreservat Tucherwald lädt sportliche Wanderer ein

Von: Marcus Schweizer

Der Tucherwald liegt westlich der Stadt Wellheim und ist heute ein Naturwaldreservat. Dieses Naturwaldreservat ist verkehrsgünstig am Dreieck von Eichstätt, Donauwörth und Ingolstadt zu finden. Zudem gehört das Reservat zu einem Netz von 149 Naturreservaten in Bayern. Als Reservat ist der Tucherwald erst seit 1998 offiziell eingeweiht.

Solch herrliche Gebiete erwarten den Wanderer im Tucherwald – Foto: Rensi

Der Untergrund ist meist felsig und von mehreren steilen Abhängen durchzogen, sodass für Wandertouren anspruchsvolle Gegebenheiten herrschen. Das Gebiet westlich von Wellheim nimmt eine Fläche von etwa 55 Hektar ein. Es steht unter der Verwaltung des Forstamtes Eichstätt. Die Stadt Eichstätt liegt im Nordosten des Gebietes, aber noch mitten im Naturpark Altmühltal, zu dem das Naturwaldreservat Tucherwald gehört.

Hier findet sich ein großer Bestand an unterschiedlichen Baumarten. Vor allem Buchen-Eichen-Wälder nehmen die Flächen des Tucherwaldes in Oberbayern ein. Es finden sich aber auch 17 weitere Baumarten wieder, darunter sind Kiefer, Schwarzkiefer, verschiedene Ahornbaumsorten, die Sommerlinde, Flatterulme, Fichte, Lärche, Birken, Eschen und Eberesche. Sträucher findet man vor allem die Heckenkirsche und die Hasel. Der Anteil an den Sträuchern lässt erkennen, dass dieses Gebiet früher für die Nutzung als Niederwald eingesetzt wurde. Ein Niederwald besteht aus Bäumen, deren Wurzeln als neuer Abkömmling empor treibt und somit keine Verzweigung des ursprünglichen Baumes mehr ist. So ist innerhalb des Naturparkes noch ein eigener Waldschutz integriert und bietet für Interessierte einen Platz, an dem die verschiedensten Baumarten und Sträucher gesehen werden können.

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