Kolumne

Das historische Triple der Bayern

Das historische Triple Das historische Triple
Das historische Triple

Das historische Triple

In der Bundesliga Saison 2012/2103 hat der FC Bayern München im deutschen Herrenfußball unter seinem Trainer Josef „Jupp“ Heynckes die Deutsche Meisterschaft, den DFB- Pokal und die renommierte UEFA Champions League gewonnen.

Die Mannschaft hat somit das historische Triple geschafft.

So etwas gab es im deutschen Fußball noch nie. Der FC Bayern ist erst die siebte Mannschaft, die diesen Triumph geschafft hat. Zudem gelang den sogenannten „Superbayern“ ein neuer Meisterschaftsrekord mit insgesamt 91 Punkten und nur einer Niederlage in der gesamten Bundesligasaison.

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Inhalte des Artikels
Guardiola unter Erfolgsdruck
Bayern im Mittelfeld und Sturm überbesetzt [/sw[/sws_yellow_box]

Nach einer Saison mit Rekorden und Superlativen wird Trainer Jupp Heynckes nach dieser legendären Leistung den Verein verlassen. Sein Nachfolger in der kommenden Saison ist der ehemalige Erfolgstrainer des FC Barcelona Josep „Pep“ Guardiola, der mit diesem Verein zweimal die Champions League gewinnen konnte und als bester der Trainer der Welt gilt. Viele Fußballexperten fragen sich, wie der FC Bayern München die vergangene Saison toppen möchte.

Triple in München: Die historische Feier der Bayern im Video

Guardiola unter Erfolgsdruck

Jupp Heynckes Weggang und auch die Verpflichtung von Guardiola standen schon lange vor dem historischen Erfolg der Bayern fest.

Jupp Heynckes übergibt seinem Nachfolger eine fast perfekte Mannschaft, die harmonisch aufeinander abgestimmt ist. Kritiker von Guardiola zweifeln an dem Erfolg des Nachfolgers, da er trotz seiner Siege mit dem FC Barcelona nie eine andere Fußballmannschaft trainiert hat. Man fragt sich aus diesem Grunde, ob Guardiola außerhalb von Spanien Erfolge als Trainer feiern kann.

Eines steht bereits fest: Den Erfolg von Heynckes kann er kaum toppen. Deshalb fordern viele Experten, dass man ihm Zeit geben soll, den Bayern seinen eigenen Stempel aufzudrücken und die Spieler noch besser zu machen, als sie ohnehin schon sind. Schließlich gilt Guardiola als der „Erfinder“ des schnellen Fußballs, der aktuell in vielen Spitzenvereinen gespielt wird. Fakt ist aber auch, dass Guardiola immer noch als bester Trainer der Welt gilt und sich die Bayern sehr auf die mögliche neue Erfolgsära mit ihm freuen.

Der FC Bayern München feiert das Triple auf dem Marienplatz

Bayern im Mittelfeld und Sturm überbesetzt

Kurz vor dem Champions League Finale wurde bekannt, dass das deutsche Supertalent Mario Götze vom direkten Konkurrenten Borussia Dortmund zu den Bayern wechselt.

Angeblich soll auch der BVB- Stürmer Robert Lewandowski bald zu den Bayern wechseln. Alleine schon mit der Verpflichtung von Götze sind die Bayern im gesamten Kader deutlich übersetzt. Bis jetzt steht nur offiziell fest, dass Anatolij Tymoschtschuk den Verein verlassen wird, weil er keine sportliche Perspektive mehr sieht.

Somit stellt sich die Frage, welche weiteren Stars den Verein verlassen werden. Man munkelt, dass Superstürmer Mario Gomez, der trotz regelmäßiger Einsatzzeiten und respektabler Torerfolge hinter Mario Mandžukić nur als Stürmer Nummer 2 gilt. Dazu könnte er zum Stürmer Nummer 3 mutieren, falls Lewandowski einen Vertrag bei den Bayern unterschreiben sollte. Fest steht auch, dass der Verein auch Mittelfeld für die kommende Saison überbesetzt sein wird. Franck Ribéry, Bastian Schweinsteiger, Arjen Robben, Thomas Müller, Toni Kroos, Javier Martínez und Mario Götze sind alles Spieler, die sich vermutlich nicht mit einer Reservistenrolle zufriedengeben werden. Es bleibt abzuwarten, welcher Spieler diese Hürde vorher meiden und wie Guardiola neben dem Erfolgsdruck auch dieses Problem angehen wird.

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Bernd Ege

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