Kolumne

Brose Baskets – Basketball-Kult in ‚Freak-City‘

Von: Michael Neißendorfer

Die Brose Baskets kennen viele wohl noch unter ihrem alten Namen: Schon als TTL Bamberg waren die Brose Baskets das sportliche Aushängeschild Oberfrankens. Aufgrund der fanatischen Anhänger des Vereins und der breiten Begeisterung innerhalb der mit etwa 70.000 Einwohnern relativ kleinen Stadt, ist Bamberg bei den deutschen Basketball-Fans unter der Bezeichnung „Freak-City“ bekannt. Die Brose Baskets haben mit Faszination Basketball Bamberg sogar den mit 917 Mitgliedern (Stand: März 2012) größten Basketball-Fanclub Deutschlands.

Erfolgreiche bayerische Basketballmannschaft: die Brose Baskets

Schon viermal wurde der Verein Deutscher Meister, wobei alle Erfolge jüngeren Datums sind: 2005, 2007, 2010 und 2011 gewannen sie die begehrte Siegertrophäe. Vorher schon wurde man 1992 erstmals Pokalsieger. Mit den Pokalsiegen 2010 und 2011 holten sich die Bamberger sogar das Double.

Ihre Heimspiele, die die Brose Baskets fast immer gewinnen, tragen die Bamberger in der Stechert-Arena aus, die nach der Münchener Olympiahalle und der Arena Nürnberger Versicherung die drittgrößte Multifunktionshalle in Bayern ist. 6.800 Zuschauer fasst die Halle bei Basketballspielen, und fast jedes Heimspiel ist ausverkauft. Kulisse und Stimmung dort gelten unter Basketballfans mit als die beeindruckendsten der ganzen Liga. Der Verkauf von Dauerkarten musste über die Jahre hinweg immer wieder bei einem Verkaufsstand von knapp 5.000 gestoppt werden, um noch Karten für den Einzelverkauf und die Fans der Gastmannschaften anbieten zu können. Die Begeisterung in ‚Freak-City‘ kennt keine Grenzen, und das dürfte auch noch lange so bleiben.

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