Kolumne

BMW – Traditionsmarke als Motor Bayerns

Firma mit Tradition Firma mit Tradition
Firma mit Tradition

Firma mit Tradition

Wer die Abkürzung BMW hört, der denkt natürlich sofort an die BMW AG. Die Bayerische Motoren Werke AG, welche als Muttergesellschaft der BMW Group fungiert und ihren Unternehmenssitz in München hat.

Das Unternehmen BMW wie die Marke an sich hat bereits auch eine lange historische Vorgeschichte, welche im Jahr 1913 durch Karl Rapp begann. Damals wurde die Rapp Motorenwerke GmbH gegründet und erst im Jahr 1917 wurde das Unternehmen in die BMW GmbH umbenannt.

Allerdings wurde das Unternehmen schon ein Jahr später zu einer Aktiengesellschaft umgewandelt. Bis zum Jahr 1942 war übrigens Franz Josef Popp der Geschäftsführer. Max Friz hingegen konnte als Ingenieur für Furore sorgen, als er im Jahr 1917 einen Flugmotor mit Überverdichtung zwecks Leistungsverlusts konzipierte. Dieser Flugmotor war es auch, der den Erfolg einläutete, denn die Preußische Heeresverwaltung bestellte etwa 2.000 Motoren von der BMW GmbH. Max Fritz war es auch, der gemeinsam mit Martin Stolle im Jahr 1923 das erste BMW Motorrad – die R 32 – auf den Markt brachte. Mit der Übernahme der Fahrzeugfabrik Eisenach A.G. wurde BMW zum Automobilhersteller und konnte mit dem ersten BMW im Jahr 1929 für Aufsehen sorgen. Der „erste echte“ BMW wurde jedoch erst im Jahr 1932 veröffentlicht.

Der Designprozess.

Daten und Fakten des Unternehmens

Das Münchner Stammwerk war vom Zweiten Weltkrieg nicht verschont und wurde 1944 durch Luftangriffe zerstört. Es dauerte bis zum Jahr 1948, als das erste Motorrad der Nachkriegszeit geschaffen wurde.

Doch im Jahr 1959 sah es so aus, als würde der Erfolg von BMW enden und nur eine Hauptversammlung konnte verhindern, dass die Daimler Benz AG BMW übernahm. Somit konnte erreicht werden, dass BMW weiterhin als Konkurrenz bestehen konnte. Mit 239 Millionen DM konnte im Jahr 1960 ein Gewinn erwirtschaftet werden, welcher zum damaligen Zeitpunkt eine riesige Überraschung war.

Verantwortlich dafür waren 7.000 Angestellte der BMW GmbH. Im Jahr 1961 übernahm Paul G. „Nischen Paule“ Hahnemann den Vertriebsvorstand und der Erfolg geht weiter. Bereits im Jahr 1969 beschäftigte das Unternehmen übrigens 21.000 Mitarbeiter und erzielten einen Umsatz von 1,5 Milliarden DM. Zudem expandiert BMW immer weiter und eröffnet im Jahr 1972 ein Werk in Südafrika, Pretoria.

BMW Design. Der Beginn einer Leidenschaft.

Der Erfolg von BMW reicht bis in die Gegenwart

Im Jahr 1979 wird auch das erste Motorenwerk in Österreich, Steyr eröffnet. Danach entwickelt sich die Unternehmensführung von BMW wie in einem Märchen. Mit de Forschungs- wie Innovationszentrum gelang es BMW im Jahr 1990 offiziell die Forschungsabteilung zu präsentieren und gab bekannt einen Umsatz von 27,1 Milliarden DM erzielt zu haben.

Insgesamt sind im Jahr 1990 70.900 Mitarbeiter bei BMW beschäftigt. Ein Grund, weshalb BMW auch Amerika im Jahr 1992 erobert und ein Wert in South Carolina eröffnet.

Im Jahr 1994 wurde zudem die Rover Group gekauft inklusive der Marke Mini. Im Jahr 2000 expandierte man dann nach Asien, Thailand, und eröffnete dort ein CKD Werk. 2003 gelang dem Unternehmen ein weiterer Erfolg mit dem Erwerb der Namensrechte der Marke Rolls Royce. Im Jahr 2004 kündigte BMW zudem an, dass der erste Wasserstoffmotor gebaut wurde und heute geht die Fahrfreude beim Münchner Premium-Autobauer BMW ungebrochen weiter. Verkaufsplattformen im Internet haben den Autobauer auch schon lange als Umsatzmotor für sich entdeckt und fördern den Verkauf auch selbst aktiv. Wir können sehr froh sein, solch ein starkes Unternehmen im Freistaat zu Hause zu wissen, oder?

Christopher Weil, Designer

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Daniel Petzold

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