Kolumne

Bayern wird immer beliebter

Von: Holger Schossig

Das Statistische Jahrbuch 2011 ist da! Und das mit erfreulichen Zahlen für den Freistaat Bayern. Dort ist nämlich zu lesen, dass die Bevölkerungszahlen in Bayern immer weiter steigen. Bis Ende 2010 wurden 12,54 Millionen Menschen gezählt. Das ist der höchste Wert überhaupt. Und 2011 ging es munter weiter. Im ersten Halbjahr waren es schon wieder 21.000 neue Bayern.

Immer mehr Menschen wohnen in Bayern – Foto: © Stihl024 / PIXELIO

Sieht man sich die vergangenen 20 Jahre an, dann wuchs die Bevölkerung in dieser Zeit im Freistaat um 1,1 Millionen an – ganz im Gegensatz zum deutschlandweiten Trend. Verantwortlich dafür sind die Zuzüge aus anderen Bundesländern (11.000) und aus dem Ausland (35.000) (Zahlen für das Jahr 2010). Der Grund für den Zuzug: Die Arbeitslosenquote, die in Bayern deutschlandweit am niedrigsten ist. Und auch aus Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit wie beispielsweise Spanien oder Griechenland, kommen Arbeitskräfte nach Bayern.

Diese Entwicklung stärkt vor allem die Ballungsräume. Vom Zuwachs profitiert deswegen besonders die Landeshauptstadt München. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Gebiete in Bayern, aus denen immer mehr Menschen abwandern. Allen voran ist hier Oberfranken zu nennen. Allein der Raum Wunsiedel muss bis zum Jahr 2030 mit einem Bevölkerungsschwund von rund 20 Prozent rechnen.

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