Kolumne

Bayern geht die Luft aus: Heimpleite gegen Dortmund

Pleite vor eigenem Publikum

Dem Deutschen Rekordmeister FC Bayern München ist nach der erlangten Meisterschaft offensichtlich die Lust auf die Bundesliga verloren gegangen. Nach einer glanzlosen Vorstellung haben die Münchner gegen den Erzrivalen aus Dortmund mit 0:3 verloren. Guardiola räumt zum ersten Mal eigene Fehler ein.

Dortmund

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Peinlich Señor Guardiola!

[sws_red_box box_size="630"]Nachdem sich die Bayern im März die Meisterschaft gesichert haben, hatte der Bayern-Trainer gesagt, dass für ihn die Bundesliga mit dem Meistertitel vorbei sei. Diese Worte flogen ihm nach der Heimpleite gegen Dortmund wie Schrapnelle um die Ohren. Nolens volens sagte er nach dem Spiel: „Es kann schon sein, dass ich einen Fehler gemacht habe mit dieser Aussage“. [/sw[/sws_red_box]

Allerdings scheint in seiner Aussage viel Wahrheit drin stecken, weil seine Mannschaft gegen die bärenstarken Dortmunder ziemlich blass, ideenlos und mental ausgelaugt wirkte. Es ist ein Problem, dass die Liga für uns schon beendet ist. Wenn dann eine hoch motivierte Mannschaft kommt, dann bekommt man Schwierigkeiten. Das Ziel für mich ist jetzt, die Mannschaft wieder aufzubauen“ sagte Guardiola nach der[sws[sws_highlight hlcolor="fbfac7"]stagsbegegnung[/sws_hi[/sws_highlight]chen.

Nur auf dem Papier Top-Qualität

Beide Trainer, sowohl Klopp wie auch Guardiola, schickten ihre besten Jungs aufs Feld. Der Dortmund-Trainer ließ lediglich nur dem Lewandowski etwas Verschnaufpause. Der polnische Stürmer-Star, der im Sommer zu Bayern wechselt, wurde erst nach einer Stunde eingewechselt. Aus der Sicht der Münchner standen somit die besten Spieler auf dem Platz. Es war aber ganz schnell klar, dass die[sws_hig[sws_highlight hlcolor="fbfac7"]t[/sws_highli[/sws_highlight] Papier stimmte.

Dortmunder setzten von Anfang an auf ihre Pressingstärke und ließen die Bayern kaum zu Wort kommen. Die Aufbauspieler des FC mit Sahin und Kehl bedrängten die Bayern schon auf ihrer eigenen Hälfte. In der Mitte formierten sie eine Mauer, was die bayrischen Spieler zu längen Bällen zwängte. Diese Taktik zeigte Erfolg: Franck Ribéry, Arjen Robben oder Mario Mandzukic wirkten über weitere Strecken wie abgeschnürt.

Erste Pfiffe aus den eigenen Reihen

Für Jürgen Klopp war das sein 200. Spiel als BVB-Coach. Seine Spieler haben ihm mit den Treffern von Henrich Mchitarjan (20.), Marco Reus (49.) und Jonas Hofmann (56.) ein tolles[sws_highlig[sws_highlight hlcolor="fbfac7"]s_highlight][/sws_highlight] haben das gegen den Ball sehr gut gemacht, sehr frech, sehr konsequent. Wenn man Bayern 3:0 schlägt, ist eigentlich alles perfekt.

Wir wollten sie so lang wie möglich vom Tor fern halten und das hat auch gut funktioniert“ sagte Klopp zum Schluss.

FC Bayern v Borussia Dortmund – 12.04.2014

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Manuel Tennert

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