Kolumne

Bayern am 23. Juli

Von: Holger Schossig

Der Blick in die bayerische Geschichte – was passierte am 23. Juli im Freistaat? Geschichtliche Ereignisse, prominente Geburtstage und Sterbetage aus der Vergangenheit. Sie haben auch ein Datum, das hier nicht aufgeführt ist? Dann teilen Sie es uns allen als Kommentar mit!

1532 – Im Nürnberger Religionsfrieden vereinbaren Kaiser Karl V. und die Protestanten zum ersten Mal eine Rechts- und Friedensgarantie.

Käte Strobel auf der 110-Pfennig-Briefmarke

1632 – Der in Treuchtlingen geborene Gottfried Graf zu Pappenheim nimmt während des Dreißigjährigen Krieges die Reichsstadt Dortmund ein.

1907 – Die SPD-Politikerin Käte Strobel wird in Nürnberg geboren. Sie war von 1966 bis 1969 Bundesgesundheitsministerin und von 1969 bis 1972 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit. Die Deutsche Post widmete ihr eine Briefmarke aus der Serie „Frauen der deutschen Geschichte“. Strobel starb 1996 in ihrer Heimatstadt.

1957 – Im oberbayrischen Peiting wird die Moorleiche „Rosalinde“ in einer Kiefernkiste in 50 Zentimeter Tiefe gefunden. Die Torfbauer, die sie entdeckten, hofften, einen Schatz in der Kiste zu finden.

1994 – In ihrer Heimatstadt Fürth stirbt die Unternehmerin Grete Schickedanz, die zusammen mit ihrem Mann das Versandhaus Quelle leitete.

2007 – Der in München geborene Chemie-Nobelpreisträger Ernst Otto Fischer stirbt im Alter von 88 Jahren in seiner Heimatstadt.

1 Kommentar zu Bayern am 23. Juli

  1. Elke Höfer // 24. Oktober 2011 um 21:49 //

    1936 : Das Willy-Sachs-Stadion in Schweinfurt wurde eingeweiht. Wegen seiner Verstrickungen mit dem Nationalsozialismus ist der Name heute umstritten.

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