Kolumne

Bayerischer Staatspreis für Nachwuchsdesigner

Staatspreis als Auszeichnung Staatspreis als Auszeichnung
Staatspreis als Auszeichnung

Staatspreis als Auszeichnung

Seit dem Jahr 1987, also bereits seit 26 Jahren, wird der Bayerische Staatspreis für Nachwuchsdesigner verliehen. Vergeben wird der Preis durch das Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie. Ziel der Auszeichnung ist es, dass junge deutsche Nachwuchskräfte, welche eine abgeschlossene Ausbildung als Designer erlangt haben, im Handwerk gefördert werden.

Das hat einerseits den Sinn „Danke“ zu sagen und zweitens das Ziel, dass mit der Auszeichnung auch die Karriere nicht gebremst wird. Zudem zeigt der Preis immer wieder auf, dass es wichtig ist, eine Ausbildung abzuschließen.

Ausgeschrieben wird der Wettbewerb alle zwei Jahre. Die Dotierung der Preise liegt bei insgesamt 7.500 Euro. Ebenso gibt es Anerkennungspreise für weitere Kategorien. Die Entscheidung, wer ausgezeichnet wird, bestimmt eine unabhängige und objektive Jury. Verliehen werden die Preise in den Kategorien „Industriedesign“, „Interior Design“, „Kommunikationsdesign“, „Textildesign“, „Modedesign“ sowie „Gestaltendes Handwerk“.

Der britische Nachwuchsdesigner Benjamin Hubert | euromaxx

Der Hintergrund des Bayerischen Staatspreises

Die Frist zur Bewerbung wird meistens bis 10. Juli vorgeschrieben. Jedoch kann die Frist alle zwei Jahre variieren, sodass sich die Bewerber informieren sollten, wann die letztmögliche Anmeldung möglich ist.

Die Stadt München legt besonders viel Wert auf diese Auszeichnung bzw. den Staatspreis und versucht auch in ganz Bayern mit derartigen Vorgehensweisen junge Menschen dazu zu bewegen, für etwas zu kämpfen. Nämlich für eine gute Leistung und eine gute Ausbildung sowie für den Staatspreis, welcher für viele Bewerber die höchste Anerkennung ihrer bis dato jungen Laufbahn darstellt.

Der Preis wurde im Jahr 2012 zum insgesamt 15ten Mal vergeben. Auch im Jahr 2012 bestand die Jury aus Vertretern der Industrie, des Handwerks, der Wissenschaft und wurde zudem von Designern besetzt. Natürlich gibt es unterschiedliche Richtlinien, welche über Erfolg wie Misserfolg entscheiden. So etwa die Designidee, den Gebrauchswert wie auch die Nachhaltigkeit und die Innovation. Alle Faktoren sind entscheidend um den Preis verleihen zu können. Veranstaltet wurde der Bayerische Staatspreis im Jahr 2012 während der MCBW – der Munich Creative Business Week.

P&C: Nachwuchsdesigner Sam Frenzel im Interview

Die Sieger des Jahres 2012

Sonderausstellungen wie auch Kataloge befassen sich mit den Siegern und deren Produkte. Die Preise für die Kategorien wurden mit je 7.500 Euro dotiert.

Die Anerkennungen, welche ebenfalls bei jeder Verleihung ausgesprochen werden, sind mit 1.000 Euro dotiert. Im Jahr 2012 waren es 304 Nachwuchsdesigner, welche sich beim Bayerischen Staatspreis beworben haben. 57 aus der Industrie, 90 im Bereich Kommunikationsdesign, 31 beim Interior Design und 23 im Textildesign sowie ferner 43 beim Handwerk.

Im Bereich Industriedesign gewann Marko Müller mit dem Projekt „Wolt – Windenergie im Weinberg“. Im Kommunikationsdesign siegte Paul Wenert mit dem Projekt „Fangen Sie an! Mein erster Versuch, die Welt zu retten“. Im Bereich Modedesign siegte Marlene Sophia Kunstmann mit dem Projekt „My estate of Eva Hesse – Inspirationen für eine Trendkollektion“. Im Bereich Gestaltendes Handwerk wurde Carina Chitsaz-Shoshtary ausgezeichnet. Sie präsentierte das Projekt „What’s left of Krypton – Schmuck aus Graffiti“. Somit zeigte auch die 15te Verleihung im Jahr 2012, dass der Bayerische Staatspreis eine heiß begehrte Auszeichnung ist, welcher alle zwei Jahre für Aufsehen sorgt.

Der Produktdesigner Peter Schmidt – euromaxx | euromaxx

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Ratchapon Yanyongdecha

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