Kolumne

Amberg i. d. Opf. – Moderne Stadt gepaart mit Tradition

Von: Anja Bergler

foto-anja-23Obwohl die Stadt Amberg auf eine fast 1.000-jährige Geschichte zurückblicken kann, merkt man bereits am Ortseingang, dass man auf eine recht moderne und junge Stadt trifft. Hier wurden ein attraktiver Lebensraum und eine hervorragende Lebensqualität geschaffen. Das wissen nicht nur die Einheimischen, nein, auch zahlreiche Touristen und Gäste haben die Stadt Amberg als Reiseziel für sich entdeckt.

Das Amberger Rathaus - Foto: © Mosquito2 / PIXELIO

Das Amberger Rathaus – Foto: © Mosquito2 / PIXELIO

Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehört Ambergs Stadtbrille, wie der Wassertorbau liebevoll genannt wird. Dieser spannt sich über den kleinen Fluss Vils, der sich durch die Stadt schlängelt. Ursprünglich war die Stadtbrille das Verbindungselement zwischen dem Zeughaus und dem Schloss. Auch die Türme und Türe, sowie ein mehrfach befestigter Stadtmauerring, zeugen von längst vergangenen Zeiten. Im Stadtkern erwartet einen das imposante gotische Rathaus, das im weiteren Verlauf noch um einen Anbau passend zur Renaissancezeit erweitert wurde. Amberg ist allgemein von historischen Gebäuden geprägt und das wirkt sich positiv auf das Stadtbild aus. So lohnt sich ein Blick auf die sogenannte „Alte Veste“, das Zeughaus oder das neue Schloss. Auch die Regierungskanzlei (das Landgerichtsgebäude) oder das Klösterl sind mehr als einen Blick wert. Zu Reichtum gelangte Amberg bereits im Mittelalter. Grund hierfür war der rege Handel mit Salz und den Produkten der Erzbergwerke,der allerdings bereits vor über 200 Jahren endete.

Direkt in der Altstadt finden sich auch zahlreiche kleine Fachgeschäfte und Boutiquen wieder. So kann man die Kultur bestens mit einem Einkaufsbummel verbinden. Daher lohnt sich auch ein Besuch in einer der größten Handglasmanufakturen, die es in Deutschland gibt. Der Direktverkauf ist ideal für den Erwerb eines kleinen Souvenirs aus der Vilsstadt. Etwas außerhalb Ambergs befinden sich Gewerbebetriebe und weitere attraktive Einkaufsmöglichkeiten. Natürlich kommt auch der leibliche Genuss in Amberg nicht zu kurz. Unzählige Cafés, Bistros oder Restaurants laden zum Verweilen ein.

Malerische Winkel in Amberg - Foto: © Marianne Hauck / PIXELIO

Malerische Winkel in Amberg – Foto: © Marianne Hauck / PIXELIO

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Stadttheater. Es befindet sich in einer ehemals genutzten Kirche. Zahlreiche Premieren, bekannte Künstler und Gruppen geben sich hier die Klinke in die Hand. Iin den Sommermonaten kann man das Sommerfestival unterm Amberger Himmel genießen. Amberg kann auch die regionale Nähe zu Nürnberg nicht ganz leugnen. Im Gegenteil – die Nähe zu einer Metropolregion bringt sicherlich eine Menge Vorteile. Da Nürnberg nur 60 km entfernt ist, wird Amberg auch des Öfteren für Kongresse oder Ähnliches genutzt, das beweisen die regelmäßigen Veranstaltungen im ACC (Amberger Congress Centrum). Weitere historische Eindrücke kann man sich im Stadtmuseum, in der Stadtbibliothek oder aber im wunderschön gestalteten Luftmuseum holen.

1996 war Amberg Ausrichter der Landesgartenschau. Das Areal wurde danach weitestgehend als Naherholungsgebiet im südlichen Teil der Altstadt erhalten. Eine weitere Sehenswürdigkeit außerhalb der Stadt ist der Mariahilfberg inmitten eines Waldgebiets. Auch regelmäßige Veranstaltungen locken Gäste von nah und fern an. So kann man hier das Bergfest, die Amberger Pfingstdult oder die Herbstdult erwähnen, auch Altstadt- und Kirchweihfeste setzen alljährlich die Traditionen der Stadt fort.

Für Fahrradfahrer steht ein sehr gut ausgebautes Wegenetz zur Verfügung. Einer davon ist der Fünf-Flüsse-Radweg, der Amberg, Regensburg und Nürnberg miteinander verbindet.

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