Kolumne

Am Wallfahrtsort Maria Vesperbild finden noch Segnungen statt

Von: Marcus Schweizer

foto-marcus-22Maria Vesperbild liegt etwa 30 km von Augsburg entfernt, im Südwesten bei Ziemetshausen. Der Wallfahrtsort zieht die Gläubigen das ganze Jahr über an und ist ein fester Termin bei vielen im Kalender. Neben der Beichtgelegenheit und den Gottesdiensten finden hier auch regelmäßig Prozessionen statt. Zusätzlich können Besucher ganz besondere Ereignisse erleben, so findet jedes Jahr der Ritterorden vom heiligen Grab zu Jerusalem der Komturei St. Ulrich und Afra hierher, um Gottesdienst und Fürbitten abzuhalten. Der Orden ist in Augsburg beheimatet, sein Besuch bringt einen Hauch Mittelalter nach Maria Vesperbild. Auch Fahrzeugsegnungen und der Empfang von anderen Pfarreien werden in Maria Vesperbild veranstaltet.

Hoch über dem Zusamtal thront Maria Vesperbild - Foto: www.maria-vesperbild.de

Hoch über dem Zusamtal thront Maria Vesperbild – Foto: www.maria-vesperbild.de

Die Wallfahrtskirche in Maria Vesperbild entwickelte sich aus einer Feldkapelle, die im Jahre 1650 von Jakob von St. Vincent als Dank für die Beendigung des 30-jährigen Krieges gestiftet wurde. Nach einer Erweiterung im Jahre 1673 und dem endgültigen Umbau zu einer Wallfahrtskirche 1725 wurde die katholische Wallfahrtskirche 1754 neu gebaut. Die Seitenaltäre kamen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dazu. Maria Vesperbild bietet den Pilgern und Gläubigen die Fatimagrotte, an der zahlreiche Dankestafeln aufgestellt sind. Ganz weltliche Bedürfnisse, wie die nach einem Parkplatz, werden hier durch mehrere Freiflächen bedient. Gläubige Christen und Interessierte können Maria Vesperbild ohne christliche Veranstaltung frei besuchen.

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