Der Veldensteiner Forst – Wildpark oder Burg, was darf´s sein?
Von: Marcus Schweizer
Zwischen Nürnberg und Bayreuth liegt ein bekanntes Waldgebiet, rechts der A9. Der Veldensteiner Forst bietet nicht nur Pflanzen und Bäumen eine Grundlage für die Existenz, auch Besucher finden hier Ruhe und Erholung. Das großflächige Waldgebiet ist Teil des Naturparkes Fränkische Schweiz und im Verbund wohl in Bayern und darüber hinaus bekannt.
Das Waldgebiet selbst nimmt eine Fläche von etwa 70 Quadratkilometern ein, gut 55 davon sind gemeindefreies Gebiet innerhalb des Landkreises Bayreuth. Der Wald im Veldensteiner Forst besteht hauptsächlich aus Kiefer- und Nadelhölzern und beherbergt zudem einen beliebten Wildtierpark, der die Besucher anlockt. Kinder mit ihren Familien freuen sich über den Kontakt mit den Tieren aus der freien Wildbahn.
Seinen Namen hat der Veldensteiner Forst von der dort gebauten Burg, der Burg Veldenstein. Sie liegt auf einem Berg bei Neuhaus an der Pegnitz, im Süden des Waldes. Gebaut wurde die Veldensteiner Burg vor etwa 1.000 Jahren und diente damals als Grenzsicherung für Konrad II. Nach dem zweiten Weltkrieg kamen Gerüchte auf, dass dort Schätze der Nazis verborgen seien und so haben die Amerikaner in der Burg mit Presslufthammern nach Wertgegenständen gesucht.
Der Freistaat Bayern stellte die Burg als neuer Besitzer unter Denkmalschutz . 1972 gelangte die Burg in den Besitz der Kaiser Bräu und wurde zwei Jahre später für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Veldensteiner Forst bietet daher nicht nur für Kinder und Familien ein interessantes Ausflugsziel, sondern auch für Interessierte an Kultur und Geschichte und natürlich für Kenner des fränkischen Bieres.
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